Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wege zur effizienten Bioenergie: Fünf Jahre BMU-Förderprogramm „Energetische Biomassenutzung"

27.09.2013
Nach fünf Jahren zieht das BMU-Förderprogramm „Energetische Biomassenutzung“ Bilanz und stellt am 14. und 15. November 2013 in Leipzig effiziente Lösungen im Bereich der Bioenergie auf seiner jährlichen Statuskonferenz vor.

Ohne die Bioenergie kann eine Transformation des Energiesystems von fossilen zu erneuerbaren Energieträgern kaum gelingen – bietet sie doch flexible, dezentrale und effiziente Lösungen zur Bereitstellung von Wärme, Strom und Kraftstoffen.

Hierfür müssen Technologieentwicklung und innovative Konzepte Hand in Hand gehen. Um den Markt-ausbau der Bioenergie nachhaltig voranzutreiben und die gesellschaftliche Akzeptanz zu sichern, muss sie jedoch effizienter werden.

Auf der Konferenz „Fünf Jahre BMU-Förderprogramm Energetische Biomassenutzung – Wege zur effizienten Bioenergie!“ vom 14.-15.11.2013 in Leipzig stellen Wissenschaftler und Anwender ausgewählte Ergebnisse zur Effizienz und zur Nachhaltigkeit von Bioenergie vor. Mit der Nutzung von Reststoffen unter Anwendung von ökonomisch und ökologisch sinn-vollen Verfahren geht es thematisch sowohl um die Emissionsminderung in Kleinfeuerungs-anlagen als auch um die Flexibilisierung und Verfahrensoptimierungen in Biogasanlagen. Darüber hinaus befassen sich zwei weitere Themenblöcke mit den Fortschritten bei Ver-brennungs- und Vergasungstechnologien sowie den Herausforderungen der flexiblen Bioenergiebereitstellung.

Der erste Konferenztag (14.11.) im Kubus des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung - UFZ ist öffentlich und kann von Interessierten aus Forschungsinstitutionen, Politik und Praxis besucht werden. Zu Beginn werden u.a. die renommierte Bioenergieexpertin Prof. Daniela Thrän vom Deutschen Biomasseforschungszentrum sowie der Verfahrenstechniker Prof. Hermann Hofbauer von der Technischen Universität Wien in Impulsvorträgen verschiedene Aspekte der Effizienz innerhalb der energetischen Nutzung von Biomasse beleuchten. Es folgen weitere Vorträge in vier Technologieforen. Der zweite Konferenztag ist den Teilnehmern des Förderprogramms zum Ergebnisaustausch vorbehalten.

Side-Events:
Im Rahmen der Statuskonferenz finden am 13.11. zwei weitere Veranstaltungen statt: Das Forscherkonsortium des Vorhabens „Meilensteine 2030“ lädt alle Interessierten zum Workshop „Bioenergie 2050 – Rohstoffe, Technologien, Nachhaltigkeit“ ein und diskutiert erste Projektergebnisse, methodische Herangehensweisen und strategische Herausforderungen ihrer Arbeit im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig. +++ Das Projekt „VESBA“ präsentiert im Rahmen einer Exkursion zum KSI Meinsberg in Waldheim eine mobile Versuchsanlage zur Ertragssteigerung und Prozessoptimierung von Biogasanlagen.
Das Förderprogramm
Im Juni 2008 startete das im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit insgesamt 48 Millionen Euro unterstützte Förderprogramm zur Optimierung der energetischen Nutzung von Biomasse. Nach fünfjähriger Laufzeit werden 90 Projekte bzw. 225 Einzelprojekte mit rund 41.6 Millionen Euro gefördert. Im Fokus der Förderung stehen insbesondere Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur praxistauglichen Weiterentwicklung wettbewerbsfähiger Technologien, systemflexibler Anlagenkonzepte und Produkte für eine nachhaltige und effiziente Erzeugung von Strom und Wärme aus Biomasse, hier vor allem aus biogenen Rest- und Abfallstoffen. Jährlich findet eine große Statuskonferenz der Fördernehmer statt, auf der die Forschungsergebnisse vorgestellt werden. Das DBFZ ist für die wissenschaftliche Begleitung des Förderprogramms zuständig. Mit der fachlichen und administrativen Koordination desselben hat das BMU den Projektträger Jülich (PtJ) beauftragt. Stichtag für die Einreichung neuer Projektskizzen beim PtJ ist der 22. November 2013.
Kontakt
DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH
Programmbegleitung des BMU-Förderprogramms „Energetische Biomassenutzung“
Torgauer Straße 116, 04347 Leipzig
Diana Pfeiffer – Projektkoordination
Telefon: +49 341 2434-554
E-Mail: diana.pfeiffer@dbfz.de
Bianca Stur – Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 341 2434-439
E-Mail: bianca.stur@dbfz.de

Paul Trainer | idw
Weitere Informationen:
http://www.energetische-biomassenutzung.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von festen Körpern und Philosophen
23.02.2018 | Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)

nachricht Spannungsfeld Elektromobilität
23.02.2018 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics