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Der Weg zur Plusenergiegemeinde

27.01.2014
Welche Kommune würde dazu nein sagen: unabhängig sein von unkalkulierbar steigenden Preisen für fossile Energien, neue Arbeitsplätze schaffen und mit der Vermarktung selbst erzeugter Energie auch noch Geld verdienen!

Strategien dazu kann jede Kommune entwickeln. Wie das geht und derzeit in einer Reihe von aktuell in Baden-Württemberg laufenden Pilotprojekten realisiert wird, kann man auf der CLEAN ENERGY BUILDING in Stuttgart erfahren.

Für die Tagung „Der Weg zur Plusenergiegemeinde“ hat das Forschungszentrum Nachhaltige Energietechnik (zafh.net) ein Paket von Beiträgen geschnürt, die aufzeigen, wie Kommunen ihren Energieverbrauch senken und erneuerbare Energiequellen erschließen können.

Die Tagung richtet sich insbesondere an Vertreter der kommunalen Bau- und Stadtplanung, aber auch an Stadtwerke, Industrievertreter,Ingenieure aus dem Bereich Versorgungstechnik oder Bauphysik und alle, die an dieser Thematik Interesse haben.

Alle Referenten sind in die kommunalen Pilotprojekte direkt eingebunden. Die Moderation übernimmt Dr. Dirk Pietruschka vom Forschungszentrum zafh.net der Hochschule für Technik Stuttgart, der die Tagung auch inhaltlich organisiert hat.

Zunächst geht es um die energieeffiziente Sanierung von bestehenden Stadtquartieren. Neben Resultaten und Bilanzen aus dem Monitoring solcher Projekte werden auch Finanzierungsmodelle vorgestellt, die privaten Eigentümern als Anreiz für Investitionen dienen können. Im zweiten Teil der Tagung wird die Nutzung erneuerbarer Energiequellen in der Wärme- und Stromversorgung vorgestellt, auf Basis von Biogas, Biomasse, Solarenergie oder Geothermie.

Unter anderem wird hier ein Pilotprojekt in der Gemeinde Wüstenrot vorgestellt, in dem oberflächennahe Geothermie in einem europaweit bislang einzigartigen „Agrothermiefeld“ als Kalte Nahwärme für eine Plusenergie-Modellsiedlung zur Verfügung gestellt wird. Immer wichtiger werden in diesem Zusammenhang Speichertechnologien und eine intelligente Netzsteuerung, die einen Mix an Energiezufuhr in solche Netze „managen“.

Aber wie geht man vor? Wie lassen sich solche kommunalen Projekte planen, überwachen und bilanzieren? Im letzten Teil werden neue Erzeugungs- und Lastmanagementkonzepte in der Versorgung vorgestellt, ebenso Planungswerkzeuge für die kommunale Energiewende. Dass all dies nur funktionieren kann, wenn die Kommune auch Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen motivieren kann, ist klar, und darauf geht der letzte Redner ein: Instrumente zur Meinungsbildung und Partizipationsstrukturen in einer Plusenergie-Pilotgemeinde werden vorgestellt.

Mehr Informationen und Anmeldung (für Kommunalvertreter gelten reduzierte Teilnahmegebühren) unter

http://www.cep-expo.de/kongresskompakt/kongressprogramm/plusenergiegemeinde.html

Die Messe und das umfassende Kongressprogramm der CEB lockt mit weiteren Themen wie AktivhausPlus, energieeffiziente Sanierung, Beleuchtung, Lüftung, Energiemanagement und Stromspeicherung vom 6. bis 8. März viele Besucher und zahlreiche Branchenexperten in die Landeshauptstadt. Weitere Informationen zur CEB unter www.ceb-expo.de.

Rückfragen:

Dr. Dirk Pietruschka
Hochschule für Technik Stuttgart/Forschungszentrum für Nachhaltige Energietechnik (zafh.net)
Schellingstr. 24
70174 Stuttgart
T 0711 8926 2674
dirk.pietruschka@hft-stuttgart.de
oder
Ursula Pietzsch
T 0711 8926 2888
ursula.pietzsch@hft-stuttgart.de

Petra Dabelstein | idw
Weitere Informationen:
http://www.hft-stuttgart.de
http://www.cep-expo.de/kongresskompakt/kongressprogramm/plusenergiegemeinde.html

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