Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

»Watch your Game« - 6. Medienpädagogische Netzwerktagung in der FH Köln

16.03.2012
Wie sensibilisiert man Jugendliche in medienpädagogischen Projekten, über ihre zeitliche Nut­zung von Computer- und Videospielen nachzudenken und Spielinhalte zu hinterfragen?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich vom 23. bis 24. März 2012 die 6. Medienpädagogische Netzwerktagung des Instituts Spielraum – Institut zur Förderung von Medienkompetenz – der Fachhochschule Köln. Parallel zu den medienpädagogischen Workshops können sich Jugendliche an der Entwicklung der Kampagne »Watch your Game« (Arbeitstitel) beteiligen, die für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zurzeit vorbereitet wird.

Wie sensibilisiert man Jugendliche in medienpädagogischen Projekten, über ihre zeitliche Nut­zung von Computer- und Videospielen nachzudenken und Spielinhalte zu hinterfragen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die 6. Medienpädagogische Netzwerktagung des Instituts Spielraum – Institut zur Förderung von Medienkompetenz – der Fachhochschule Köln, die vom 23. bis 24. März 2012 auf dem Campus Südstadt der Hochschule stattfindet (Mainzer Straße 5, 50678 Köln).

Die Tagung richtet sich an Expertinnen und Experten aus den Bereichen Medienpädagogik, Jugendmedienschutz sowie Schule, Kinder- und Jugendarbeit und (Familien-) Beratung. Dabei stehen vor allem Peer-to-Peer-Ansätze sowie Beteiligungsprojekte und deren erfolgreiche Umsetzung im Blickfeld. Parallel zu den medienpädagogischen Workshops können sich Jugendliche ab 14 Jahren in spielerischer Form an der Entwicklung der Kampagne »Watch your Game« (Arbeitstitel) beteiligen, die das Institut Spielraum in Koope­ration mit dem Institut für Computerspiel »spawnpoint« in Erfurt für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zurzeit vorbereitet.

Zwischen diesem weltweit ersten Mehrspieler-Echtzeit-Strategie-Adventure-Rollen-Planspiel (MESARP) und den Workshops findet fortlaufend ein Austausch statt, so dass sowohl die fachliche Sicht der Pädagoginnen und Pädagogen als auch die spielerischen Impulse durch die Jugendlichen in die Ergebnisse der Tagung einfließen. Die Teilnahme an der Netzwerktagung ist kostenlos. Das Abendessen kostet 10 Euro pro Person. Anmeldeschluss ist der 20. März 2012 über: www.f01.fh-koeln.de/go/nwt2012. Dort findet sich auch ein ausführliches Tagungsprogramm.

Die 6. Medienpädagogische Netzwerktagung beginnt am Freitag, 23. März 2012, um 13.00 Uhr. Nach einer Einführung von Prof. Dr. Jürgen Fritz von der Fachhochschule Köln folgt der Vortrag »Gaming ist nicht Politics, aber… Politische Bildung, Partizipation und Com­pu­ter­spiele« von Arne Busse von der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn. Kathrin Demmler vom Münchner Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF) wird danach über medienpädagogische Ansätze für Peer-to-Peer-Projekte in Schule und Jugendarbeit berichten. Anschließend starten die Workshops rund um das Thema Partizipations- und Peer-to-Peer-Projekte, angefangen von Formen und Methoden über Bewerbung bis hin zur Antragstellung und Finanzierung sowie die rechtlichen Bestimmungen von Beteiligungs­projekten. Im Netzwerk-Camp am Freitagabend gibt es u.a. Informationen über Trends und aktuelle Entwicklungen bei den Computer- und Videospielen, ein Games-Quiz und gemeinsames Spielen. Die Tagung endet am Samstag, 24. März 2012, mit einer Präsentation der Ergebnisse des Mehrspieler-Echtzeit-Strategie-Adventure-Rollen-Planspiels (MESARP) und der Workshops sowie einer Abschlussdiskussion gegen 13.00 Uhr.

Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. 19.700 Studierende werden von rund 430 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Das Angebot der elf Fakultäten und des Instituts für Tropentechnologie umfasst rund 75 Studiengänge, jeweils etwa die Hälfte in Ingenieurwissenschaften bzw. Geistes- und Gesellschafts­wissen­schaften: von Architektur über Elektro­technik und Maschinenbau, Design, Restaurierung, Informationswissenschaft, Sprachen und Soziale Arbeit bis hin zu Wirtschaftsrecht und Medieninformatik sowie Angewandte Naturwissenschaften. Die Fachhochschule Köln ist Vollmitglied in der Vereinigung Europäischer Universitäten (EUA), sie gehört dem Fachhochschulverbund UAS 7 und der Innovationsallianz der nordrhein-westfälischen Hochschulen an. Die Hochschule ist zudem eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und ISO 14001 geprüfte und zertifizierte umweltorientierte Einrichtung und zertifiziert als familiengerechte Hochschule.

Das Institut Spielraum zur Förderung von Medienkompetenz der Fachhochschule Köln zeigt Möglich­keiten auf, wie die Faszination für die virtuellen Welten pädagogisch sinnvoll genutzt und Konflikte zum Umgang mit Computer- und Videospielen im Familienalltag aufgefangen werden können. Ziele sind die Ver­mitt­lung von Medienkompetenz an Erwachsene, das Aufbrechen der Wissenskluft, die zwischen den Generationen beim Thema Computer- und Videospiele besteht, eine Versachlichung der Diskussion und die Reali­sie­rung medienpädagogischer Angebote für Familien, Schulen, Jugendeinrichtungen und Heranwach­sende. Ge­meinsam mit vielfältigen Institutionen und Einrichtungen hat Spielraum ein Netzwerk etabliert, um Praxis­erfahrungen und Wissen zu bündeln und gemeinsam Fortbildungsangebote, Praxisprojekte sowie Unterrichtsmodule zu konzipieren und durchzuführen. Die Angebote reichen von Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche wie etwa Unterrichtsmodule zum Jugendmedienschutz oder die Umsetzung von Spielen in reale Spielaktionen, über Fachtagungen oder Fortbildungen bis hin zu Informationsabenden und Beratungsangeboten für Eltern. Finanziert wird Spielraum aus Mitteln der Fachhochschule Köln sowie Fördermitteln von ElectronicArts Deutschland und Nintendo of Europe GmbH.

Weitere Informationen
Fachhochschule Köln
Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
Institut Spielraum
Horst Pohlmann, M.A.
Tel: 0221/82 75 -35 63
E-Mail: horst.pohlmann@fh-koeln.de
www.fh-koeln.de/spielraum
Kontakt für Medien
Fachhochschule Köln
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Petra Schmidt-Bentum
Tel.: 0221 / 82 75 -31 19
E-Mail: petra.schmidt-bentum@fh-koeln.de
www.fh-koeln.de
ww.facebook.com/fhkoeln
www.twitter.com/fhkoeln

Petra Schmidt-Bentum | idw
Weitere Informationen:
http://www.f01.fh-koeln.de/go/nwt2012

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni
24.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet
24.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten