Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wasserversorgung trotz Klimawandel sichern

24.12.2008
RWTH-Institut lädt zum 39. Internationalen Wasserbau-Symposium am 6. und 7. Januar 2009 in Aachen ein

Die Klimaänderungen werden sich in Zukunft nicht nur auf die Lufttemperaturen, sondern auch auf den Wasserhaushalt und damit auf die Wasserwirtschaft auswirken.

Das Vorsorgeprinzip macht daher erforderlich, sich auch in diesem Zusammenhang rechtzeitig mit den Folgen eines Klimawandels auseinander zu setzen. Dies ist auch deswegen notwendig, weil die Lebensdauer von Wasserbauwerken und die Wirkungen wasserwirtschaftlicher Maßnahmen viele Jahrzehnte betragen und deren Funktionsfähigkeit gewährleistet sein muss.

Das Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft (IWW) der RWTH Aachen hat daher das 39. Internationale Wasserbau-Symposium am 6. und 7. Januar 2009 unter das Generalthema "Wasserwirtschaft und Klimawandel - Fakten, Folgen und Aufgaben" gestellt.

Die Vertreter der Medien sind herzlich zu einem Pressegespräch anlässlich des Symposiums eingeladen. Es findet statt am 6. Januar, 12.45 Uhr, im Technologiezentrum am Europaplatz Aachen, Dennewartstraße 25/27 (Treffpunkt Tagungsbüro im Foyer).

Der erste Vortragsblock befasst sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die "Hydrologie". Im Rahmen des zweiten Vortragsblocks "Hochwasserschutz" werden dessen Aufgaben thematisiert, die sich aus veränderten hydrologischen Randbedingungen ergeben. Die Versorgung mit Trink- und Brauchwasser ist eine zentrale Aufgabe für die Wasserwirtschaft , sie ist Schwerpunkt des dritten Vortragsblocks. Im vierten Vortragsblock zum Thema "Wasserstraßen" sollen die Folgen globaler Klimaänderungen für die Schifffahrt aufgezeigt werden. Hierbei werden vor allem Änderungen in der Dauer und Häufigkeit von Niedrigwasserabflüssen von Bedeutung sein. Im fünften Vortragsblock sollen die Möglichkeiten der Wasserkraftnutzung diskutiert werden, die sich als regenerative Energiequelle anbietet.

Das vom IWW organisierte Symposium hat sich im Laufe der Jahrzehnte als ein intensiv genutzter Treff- und Informationspunkt etabliert. Es richtet sich vor allem an Ingenieurinnen und Ingenieure aus dem Wasserbau und der Wasserwirtschaft, es steht aber auch allen weiteren Interessierten offen. Auch in diesem Jahr werden wieder rund 400 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet.

Veranstaltungsort ist das Technologiezentrum Aachen (AGIT) am Europaplatz. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei. Dies ist unter anderem dank der Unterstützung durch das Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, durch den Verein der Freunde und Förderer der Aachener Hochschule proRWTH und durch den Förderverein des Instituts ermöglicht.

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Sina Roßner, Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft, Telefon 0241 / 80-25270, rossner@iww.rwth-aachen.de

i.V. Renate Kinny

Thomas von Salzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.iww.rwth-aachen.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"
22.09.2017 | BusinessForum21

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie