Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Was die Familienbüros bringen: Tagung präsentiert Ergebnisse einer RUB-Studie

27.04.2016

Ob Familienbüros ein wirksames Instrument der lokalen Politik sind, erörtern die Teilnehmer einer Fachtagung in Bochum. Vorgestellt werden die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Ruhr-Universität Bochum (RUB).

Landesfamilienministerin Christina Kampmann eröffnet die Tagung am Montag, 2. Mai, um 10 Uhr im Mercure Hotel, Bochum-Innenstadt (Massenbergstr. 19-21). Veranstalter ist das Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung der RUB (ZEFIR).

Die Fachtagung „Familienbüros – wirksames Instrument der lokalen Familienpolitik?“ richtet sich an Akteure in Kommunalverwaltungen sowie an Fachleute in Verbänden und Vereinen. Die Medien sind herzlich willkommen.

Studienergebnisse im Netz abrufbar

In Bochum informieren sich die Teilnehmer über die vielfältigen Formen, Tätigkeitsbereiche und Wirkungen des noch jungen Instrumentes „Familienbüro“. Grundlage hierfür sind Ergebnisse der ZEFIR-Studie „Familienbüros in Nordrhein-Westfalen.

Verbreitung, Aufgaben und Erfolgsbedingungen“, gefördert vom NRW-Familienministerium. Die Studie ist ab kommenden Freitag, 29.4. 2016, ab circa 12 Uhr online auf der Webseite des ZEFIR abrufbar:
http://www.zefir.rub.de/zefirpub.html

Familien haben viele Aufgaben – um sie zu erfüllen, brauchen sie Hilfe und Unterstützung. In den Kommunen gibt es eine Vielzahl von Maßnahmen, Angeboten und Einrichtungen, die genau das ermöglichen sollen.

Das Spektrum ist breit und in jeder Kommune stellt sich die Lage anders dar, so dass ein Überblick oft sogar Fachleuten schwer fällt. Viele Kommunen gehen strukturelle Lösungen an – eine relativ neue Form sind dabei kommunale Stellen, die als Familienbüro bezeichnet werden.

Fachforen, Impulse, Podiumsdiskussion

Auf der Tagung stellen mehrere Familienbüros ihre konkrete Arbeit in Fachforen und an „Meeting Points“ vor, es gibt Impulsvorträge aus dem Projekt-Team des ZEFIR und eine Podiumsdiskussion (Beginn: 13.30 Uhr). Moderator Dr. David Gehne vom ZEFIR diskutiert mit Prof. Dr. Klaus Peter Strohmeier, Dr. Manfred Beck (Stadtdirektor der Stadt Gelsenkirchen), Klaus Bösche (Leiter der Abteilung „Familie, Landeszentrale für politische Bildung“, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW), Dr. Alexandra Krause (Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.) und Bianca Weber (Städtetag NRW).

Weitere Informationen

Katrin Linde (ZEFIR), Tel.: 0234 32 29042, Katrin.Linde@zefir.rub.de

Weitere Informationen:

http://www.zefir.ruhr-uni-bochum.de/mam/content/programm_fachtagung.pdf - Tagungsprogramm (PDF)

Jens Wylkop | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/

Weitere Berichte zu: RUB-Studie Regionalforschung ZEFIR

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"
22.09.2017 | BusinessForum21

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie