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Vorbeugende Maßnahmen gegen schädigende Alkalireaktionen im Beton

11.03.2011
Unter der Leitung von Frau Prof. Dr.-Ing. Rosemarie Haase, Materialprüfanstalt Schleswig-Holstein (MPA S-H) an der Fachhochschule Lübeck, findet in diesem Jahr zum vierten Mal die sogn. Alkali-Woche an der MPA in Lübeck statt. In dieser Veranstaltungswoche (22.3. – 25.3.2011) dreht sich alles um schädigende Alkalireaktionen im Beton.

Auf Veranlassung des Deutschen Instituts für Bautechnik als nationale Vertretung der Bauaufsicht der Länder sowie von Überwachungsverbänden haben auch in diesem Jahr Frau Prof. Haase, Kollegen und MitarbeiterInnen diese Schulungswoche in Lübeck mit dem Titel „Vorbeugende Maßnahmen gegen schädigende Alkalireaktion im Beton“ organisiert.

Die Schulung befasst sich mit der bauaufsichtlich relevanten Prüfung von Gesteinskörnung zur Verwendung in Beton. Die fachliche Grundlage hierfür bildet die Alkali-Richtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton (DAfStb). Frau Prof. Haase hat in einem entsprechenden Unterausschuss des DAfStb die Alkali-Richtlinie als dessen Obfrau mit erarbeitet. Alle bauaufsichtlich anerkannten Stellen in der Bundesrepublik Deutschland, die die Verwendung von Gesteinskörnungen im Beton überwachen, sind zur Teilnahme an diesen Schulungsmaßnahmen und damit verbundenen Ringversuchen verpflichtet.

Thema der ersten Tage in Lübeck wird die Prüfung der Alkaliempfindlichkeit von Gesteinskörnungen nach der Alkali-Richtlinie Teile 1 bis 3 sein, bei dem die Prüfer, Überwacher und Zertifizierer die Zielgruppe der Schulung sind. Die beiden verbleibenden Tage gelten der Schulung der Prüfstellen, die für die werkseigene Produktionskontrolle verantwortlich sind. Frau Prof. Haase und ihr Team erwarten ca. 150 Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet.

Weitere Informationen zu der Alkali-Woche sind zu erhalten unter:
guseva@fh-luebeck.de, Tel.: 0451/ 3005601 und unter www.fh-luebeck.de

Frank Mindt | FH Lübeck
Weitere Informationen:
http://www.fh-luebeck.de

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