Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verhandlungsweltmeister gesucht

05.12.2008
Studenten der Handelshochschule Leipzig (HHL) und der Harvard Law School organisieren weltweit einmalige Veranstaltung zum Thema Verhandlungsführung

Ob Gehaltserhöhung oder Autokauf - Verhandlungssituationen sind im Beruf wie privat längst Alltag.

Viele Unternehmen achten daher bereits bei der Personalsuche auf Kandidaten, die entsprechendes Verhandlungsgeschick vorweisen können. Studenten der Handelshochschule Leipzig und der Harvard Law School haben diesen Trend erkannt.

Gemeinsam veranstalten sie vom 26. bis 29. März 2009 die "Negotiation Challenge", einen internationalen Wettbewerb, bei dem die Verhandlungsführung der Teilnehmer im Mittelpunkt steht. Insgesamt treten 12 Teams von Top-Universitäten aus aller Welt in Leipzig gegeneinander an. Neben Harvard sind auch renommierte Schulen wie Yale, Berkeley oder die Law School of India eingeladen. Der Sieger des Wettbewerbs darf sich dann Verhandlungsweltmeister nennen.

Der Wettbewerb läuft über mehrere Runden. In der ersten Gruppenphase treten alle Teams gegeneinander an. Die besten Teams spielen dann in der folgenden K.O.-Runde den Gesamtsieger aus. Die Verhandlungsthemen sind realistische Situationen aus der Wirtschaftswelt. Mit "Corporate Transactions" haben die Veranstalter zudem ein Motto gewählt, dass die globale Wirtschaft die nächsten Monate stark beschäftigen wird.

Das Ziel der Negotiation Challenge ist es, dass Thema professionelle Verhandlungsführung mehr in den Fokus von Hochschulen und Unternehmen zu rücken. Der Erfolg eines Unternehmens hängt mehr und mehr auch vom Verhandlungsgeschick seiner Mitarbeiter ab. Für zukünftige Führungskräfte wird diese Eigenschaft somit stark an Bedeutung gewinnen", so Fabian Schaaf, zuletzt Head of Marketing & PR bei Funkwerk und nun Mitorganisator der Negotiation Challenge sowie MBA-Student an der HHL.

Wie wichtig eine Veranstaltung wie die Negotiation Challenge ist, bestätigt auch der ehemalige US-Botschafter John C. Kornblum: "Ich hätte mir viel Kopfschmerzen in meinem Leben ersparen können, wenn ich eine solche Vorbereitung auf Verhandlungen hätte bekommen können." Kornblum ist derzeit als Deutschland-Chef für das US-Unternehmen Lazard tätig und hatte die Negotiation Challenge im letzten Jahr tatkräftig unterstützt.

Pressekontakt:

Fabian Schaaf
Handelshochschule Leipzig gGmbH
Jahnallee 59
D-04109 Leipzig
Telefon: 0151 127 597 35
E-Mail: fabian.schaaf@hhl.de
Kirsten Grundmann
Public Relations v. Hoyningen-Huene
Heimhuder Strasse 79
D-20148 Hamburg
Telefon: 040 4162 0816
Fax: 040 41 62 08 22
E-Mail: kg@prvhh.de

Volker Stößel | idw
Weitere Informationen:
http://www.the-negotiation-challenge.de
http://www.hhl.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"
22.09.2017 | BusinessForum21

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie