Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vergleich der Bilanzen soll einfacher werden

25.08.2010
11. Handelsblatt Jahrestagung „Konzernrechnungswesen 2010.“
11. und 12. November 2010, Grandhotel Schloss Bensberg, Bergisch Gladbach (bei Köln)
Die Londoner Standardsetzer IASB wollen bis Mitte 2011 die Rechnungslegungssysteme IFRS und US-GAAP angleichen und schlagen einen neuen, einheitlichen Standard für die Bilanzierung vor. Geht es nach einem kürzlich veröffentlichten Entwurf der Standardsetzer müssen Leasinggeber bei ihren Geschäften künftig höhere Verbindlichkeiten ausweisen und auch die Leasingkunden sollen die Geschäfte bilanzieren. Bisher war Leasing für den Leasingnehmer meist bilanzneutral. Die geplante Doppelbilanzierung wird das Leasing unnötig verteuern, befürchten viele Experten. (www.handelsblatt.com, 19.8.2010)

Einen Überblick der IFRS/US-GAAP-Leasingprojekte gibt Prof. Dr. Thomas Gruber (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin) auf der 11. Handelsblatt Jahrestagung „Konzernrechnungswesen 2010“ am 11. und 12. November 2010. Der Vorsitzende der DSR-Arbeitsgruppe erläutert potenzielle Auswirkungen auf die Leasingnehmer-/Leasinggeberbilanzierung und geht auf den Right-of-use-Ansatz als konzeptionelle Grundlage ein. Von den geplanten Änderungen bei der Rechnungslegung betroffen sind auch alle Leasingnehmer, die nach IFRS bilanzieren. Sie sollen künftig ihr Nutzungsrecht als Leasingverbindlichkeit ansetzen, dadurch erhöht sich auch deren Verschuldungsgrad. Aktuell sind in Deutschland Wirtschaftsgüter im Wert von weit über 200 Milliarden Euro verleast.

IFRS 2011, IFRS 9, Enforcement, Bilanzkontrolle und Konzernlageberichterstattung

Weitere Themen der Jahrestagung sind die aktuellen Entwicklungen des IFRS sowie das Arbeitsprogramm 2011 ff, Tax Accounting zwischen BilMoG und E-Bilanz, die frühzeitige Anwendung des IFRS 9 sowie neueste Entwicklung im Enforcement.

Informationen zum Programm sind im Internet abrufbar unter: www.konferenz.de/konzernrechnungswesen

IASB-Mitglied Dr. Elke König wird auf der Handelsblatt Tagung die aktuellen Entwicklungen des IFRS sowie das geplante Arbeitsprogramm für 2011 und kommende Jahre vorstellen. Das Enforcement-Thema greift DPR-Präsident Dr. Herbert Meyer auf, während Thorsten Dammann (Leiter des Referats für Bilanzkontrolle, BaFin) über die Bilanzkontrolle der BaFin referiert. Ein Update zur Konzernlageberichterstattung kommt von Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking (Goethe-Universität Frankfurt/Main). Böcking moderiert auch die Handelsblatt Jahrestagung.

IFRS 9 – Praxisbericht einer Landesbank
Mit den Änderungen des IFRS 9 werden in der Praxis Abgrenzungs-schwierigkeiten und komplexe Fragestellungen zu erwarten sein. Unternehmen sollten sich daher frühzeitig mit den Anforderungen des IFRS 9 vertraut machen. Trotz der Vereinfachungen erfordert die Umsetzung von IFRS 9 einen erheblichen Analyse- und Umstellungsaufwand, der sich auf die Finanzberichterstattung, und auch auf Bereiche wie Planungs- und Steuerungsprozesse auswirkt.

Die Kategorisierungen und Bewertungen nach IFRS 9 erläutert Stefanie Voit (Leiterin Grundsatzfragen Rechnungswesen, Landesbanken Baden-Württemberg). Dabei geht sie auf die neuen Impairment-Regeln ein und erläutert, was Sinn macht bei einer Erstanwendung. IFRS 9 ist verpflichtend auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen; eine vorzeitige Anwendung ist zulässig.

Die E-Bilanz kommt
Neue Spielräume für die Steuerbilanzpolitik zeigt Prof. Dr. Norbert Herzig (Direktor des Steuerseminars, Universität Köln) auf. Der Steuerexperte erläutert die Steuerrisiken bei Gewinnabführung und Organschaft und geht auf die geplante elektronische Datenübertragung, die sogenannte E-Bilanz ein. Mit der Verwirklichung der E-Bilanz wird bei der Finanzverwaltung ein bisher nicht vorhandener Pool an Mikrodaten in elektronischer Form geschaffen, der die Finanzverwaltungen in die Lage versetzt, umfassende Analysen und Auswertungen vorzunehmen.

Pressekontakt:

Claudia Büttner
Leiterin Presse/Internet
EUROFORUM Deutschland SE
Konzeption und Organisation für Handelsblatt Veranstaltungen
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon: + 49 (0)2 11. 96 86-33 81
Fax: + 49 (0)2 11. 96 86-43 81
E-Mail: presse@euroforum.com

Handelsblatt und Wirtschaftswoche Veranstaltungen
EUROFORUM ist Exklusiv-Partner für Veranstaltungen des Handelsblatts sowie der WirtschaftsWoche. Gemeinsam werden Konzepte zu aktuellen und richtungsweisenden Themen erarbeitet. Die Vermarktung und Durchführung der Veranstaltungen erfolgt durch EUROFORUM.

EUROFORUM steht in Europa für hochwertige Kongresse, Seminare und Workshops. Ausgewählte, praxiserfahrene Referenten berichten zu aktuellen Themen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Darüber hinaus bieten wir Führungskräften ein erstklassiges Forum für Informations- und Erfahrungsaustausch.

Claudia Büttner | EUROFORUM
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"
22.09.2017 | BusinessForum21

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie