Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

VDE|DKE-Tagungen zur Funktionalen Sicherheit

21.12.2012
VDE|DKE-Tagungen zur Funktionalen Sicherheit

Die VDE-Normungsorganisation DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE (VDE|DKE) veranstaltet im neuen Jahr zwei Veranstaltungen zum Querschnittsthema Funktionale Sicherheit.

Am 31. Januar 2013 findet das VDE|DKE-Kolloquium „Schutzeinrichtungen der Elektrotechnik und funktionale Sicherheit nach IEC 61508 (VDE 0803)“ in Köln statt. Die „Tagung zur Funktionalen Sicherheit IEC 61508 (VDE 0803) IEC 61508 & Co – aber wie anwenden?“ findet am 12. und 13. März 2013 in Erfurt statt.

Die Grundsätze für die Auslegung sicherheitsgerichteter Steuerungen finden sich in der Norm IEC 61508, in Deutschland übernommen als DIN EN 61508 (VDE 0803). Mittlerweile liegt die zweite Ausgabe vor.

Das Kolloquium „Schutzeinrichtungen der Elektrotechnik und funktionale Sicherheit nach IEC 61508 (VDE 0803)“ - Fokus “Sichere Messtechnik“ am 31. Januar 2013 soll potentiellen Anwendern Hilfestellung zu einem besseren Verständnis der funktionalen Sicherheit geben. Im Mittelpunkt stehen die Themen Sicherheitsnormung, Risikoanalyse und Berechnung von sicherheitstechnischen Kennzahlen, die Anwendung der funktionalen Sicherheit in neuen Gebieten, speziell die sichere Messtechnik.

Bei dieser zeigt sich oft, dass es zwar ohne weiteres möglich ist, die Auswerteelektronik zu qualifizieren, jedoch eine Lücke bei dem Teil der Sensorik besteht, der den physikalischen Messeffekt umsetzt. Die Angabe der üblichen sicherheitstechnischen Kenngrößen (erreichbares SIL, SFF, DC) stößt hier auf Schwierigkeiten. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Ausfälle überhaupt erkannt und beherrscht werden können. Zudem ist zu klären, welche Betriebserfahrung aus nicht-sicherheitsgerichteten Anwendungen vorgewiesen werden muss. Um Anwender bei der Beantwortung dieser Fragen zu unterstützen, werden einige ausgewählte Beispiele vorgestellt, in denen erfolgreich Ansätze hierfür gefunden und in Produkte umgesetzt werden konnten.

Über die konkrete Anwendung der Norm informieren Experten der VDE|DKE am 12. und 13. März 2013 in Erfurt bei der Tagung zur Funktionalen Sicherheit, erstmals werden auch VDE-Experten aus der Medizintechnik ihre Sicht einbringen. Zu groß ist oft noch die Lücke, die zwischen dem Text der Norm und dem konkreten Anwendungsfall liegt. Wie geht man vor, wenn dieser nicht in der Literatur beschrieben ist? Die zuverlässigkeitstechnischen

Kenngrößen der einzusetzenden Geräte nicht vorliegen oder schwierig zu interpretieren sind? Welche Eigenschaften muss die verwendete Software aufweisen? Wie müssen Erfahrungen aus kritischen Vorfällen in künftigen Risikoanalysen berücksichtigt werden? Und wie ist der letzte Stand zur Normierung der IT-Sicherheit, die heute ebenfalls zu berücksichtigen ist?

Pressekontakt:
Melanie Mora, Tel. 069 6308461, melanie.mora@vde.com

Melanie Mora | VDE
Weitere Informationen:
http://www.vde.com
http://www.vde.com/funktionale-sicherheit

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017
28.04.2017 | Deutsche Gesellschaft für Immunologie

nachricht Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru
28.04.2017 | InfectoGnostics - Forschungscampus Jena e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie