Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Urbane Experimente und kreative Räume: Einladung zum 39. Regionalgespräch

08.04.2015

Das 39. Brandenburger Regionalgespräch des IRS am 4. Mai 2015 widmet sich – an einem besonderen Ort an Deck der MS Wissenschaft im Yachthafen Potsdam – den unkonventionellen Ansätzen in der Entwicklung der Stadt. Experimente, temporäre Nutzungen und kreative Freiräume prägen Berlin und Brandenburg in besonderer Weise.

In der raumpolitischen Praxis und in der Forschung erfahren experimentelle und kreative Räume zunehmend Beachtung. Das gilt auch für Brandenburg und Berlin: Einzelne Teilregionen und Stadtteile verfügen aufgrund ihrer strukturellen Schwäche und durch demografische Abwanderungen über eine Vielzahl freier Flächen und Gebäude, in denen sich neue urbane Experimente entfalten können.

Für Kommunen und für zivilgesellschaftliche, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Akteure entstehen dadurch neue Möglichkeits- und Handlungsräume. In einigen entwickeln sich so genannte Creative Labs, die für sehr unterschiedliche Nutzer Arbeitsräume und technische Infrastrukturen bereitstellen. Andere bieten Plattformen für soziale Innovationen oder stellen Bühnen für kulturelle Nutzungen dar.

All diese Modelle zeichnen sich durch eine besondere Offenheit aus und ermöglichen somit kreative Experimentierformen. Wie werden diese Experimentierräume öffentlich wahrgenommen? Wie sind sie entstanden? Wer sind die Nutzer? Wie kann darüber Neuartiges in der räumlichen Planung entstehen und sich womöglich sogar durchsetzen? Welche Erkenntnisse lassen sich aus diesen neuen Organisationen für das deutsche Planungssystem ableiten?

Diesen Fragen widmet sich das 39. Brandenburger Regionalgespräch an Deck des Schiffes MS Wissenschaft am Montag, dem 4. Mai 2015 im Yachthaften Potsdam. Die Brandenburger Regionalgespräche des Leibniz-Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) bieten zivilgesellschaftlichen Akteuren und Gruppierungen, Wissenschaftlern, Kulturschaffenden, Politikern, Verwaltungsfachleuten, Intermediären sowie Wirtschafts- und Verbandsvertretern ein offenes, neutrales Forum für die Diskussion aktueller Fragen der sozialräumlichen Entwicklung.

Input für die Diskussion bieten die folgenden Statements:
- Thomas Honeck (IRS): Mehr als Zwischennutzung? Die neuen Formen kreativer Experimentierräume
- Dr. Suntje Schmidt (IRS): Open Creative Labs – Gelegenheitsräume für Innovationen
- Thomas Thurn (Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg): Neuartige Nutzungen von leerstehenden Gebäuden in Stadtumbau-städten des Landes Brandenburg
- Christian Kunze (FabLab Cottbus e.V.): Das FabLab Cottbus: Auf dem Weg zu einem interdisziplinären Kompetenzraum an der BTU Cottbus-Senftenberg

Journalisten sind herzlich eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Interviews und Gespräche mit den Organisatoren, Referenten und ggf. Teilnehmern können organisiert werden. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Gerhard Mahnken (mahneng@irs-net.de; 03362/793113) oder Jan Zwilling (zwilling@irs-net.de; 03362/793159).

Weitere Informationen:

http://www.irs-net.de/aktuelles/veranstaltungen/detail.php?id=235 Weitere Informationen zur Veranstaltung

Jan Zwilling | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie Menschen wachsen
27.03.2017 | Universität Trier

nachricht Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme
27.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE