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Unterschiedliche Biographien und Erfahrungswelten nutzen

04.05.2012
Eine Tagung des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und der CHE Consult GmbH, gefördert von der Bertelsmann Stiftung, betrachtet die Potenziale eines chancenorientierten Umgangs mit Diversität.
Die Abschlusstagung der mehrjährigen Projekte „Ungleich besser! Verschiedenheit als Chance“ und „Vielfalt als Chance“ findet am 02. und 03. Juli 2012 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt.

Im Projekt „Vielfalt als Chance" werden Analyseverfahren, Wege der Strategiefindung und ein Instrumentarium für das Hochschulmanagement entwickelt. Im Projekt „Ungleich besser" werden auf der Basis eines Benchmarking-Prozesses die Grundlagen für ein institutionelles Audit im Bereich Diversity Management erarbeitet. In beiden Projekten spielen der Wissenstransfer und die Netzwerkbildung über Veranstaltungen eine wichtige Rolle.

Die studentische Vielfalt wahrnehmen, das ist für Prof. Dieter Timmermann, Präsident des Deutschen Studentenwerkes und Keynote-Sprecher der Tagung, das Gebot der Stunde. Die leitenden Fragen der gesamten Tagung sind damit aufgeworfen: Welche Potenziale lassen sich aus unterschiedlichen Biographien und Erfahrungswelten von Studierenden gewinnen? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für ein erfolgreiches Diversity Management von Hochschulen, für die strategische Planung, die Profilbildung, für die Organisation von Lehre und Studium oder für die Personal- und Organisationskultur?

Dass die hochschulische Diversität zugleich Chance und Herausforderung bedeutet, werden unter anderem Wissenschaftsministerin Doris Ahnen, Dr. Volker Meyer-Guckel, Stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Dr. Jörg Dräger, Geschäftsführer CHE Centrum für Hochschulentwicklung und Vorstandsmitglied Bertelsmann Stiftung sowie Ulrich Schüller, Abteilungsleiter im BMBF, mit den Teilnehmer(inne)n diskutieren.

Die Tagung will allerdings auch zum „Blick über den Tellerrand“ anregen; so konnten auch Vertreterinnen aus Unternehmen und Kommunen als Referent(inn)en gewonnen werden.

Lars Hüning | idw
Weitere Informationen:
http://www.che-consult.de/diversity_abschlusstagung

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