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Unternehmerische Verantwortung und die Rolle der Konsumenten

26.11.2009
Die Wirtschaftskrise, der Klimawandel und die größer werdende soziale Ungleichheit sind globale Herausforderungen für die heutigen Gesellschaften und machen einen nachhaltigen Umbau der Marktwirtschaft erforderlich.

Welche Rolle spielen hierbei Unternehmen und Konsumenten? Und wie muss sich die Wirtschaft verändern, wenn Zusammenarbeit und offene Informationsflüsse zur Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg werden?

Über diese Fragen spricht der Wirtschaftsethiker Michael S. Aßländer von der Universität Kassel am 8. Dezember 2009 auf Einladung des Center for Responsibility Research (CRR) am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI).

Die Frage, ob das Leitprinzip der Nachhaltigkeit zu veränderten Formen der Kooperation zwischen Unternehmen und Konsumenten führt, vertiefen Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Medien am 9. Dezember 2009 auf einer Tagung im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI). Weitere Fragen sind: Welche Allianzen und Partnerschaften sind erforderlich? Wie lässt sich dies organisatorisch bewerkstelligen?

Ein nachhaltiger Umbau der Marktwirtschaft muss neben wirtschaftlichen Zielen auch soziale und ökologische Aspekte berücksichtigen. Neu an diesem Leitprinzip der Nachhaltigkeit ist, dass es keinen Unterschied zwischen der Verantwortung von Produzenten und Konsumenten, zwischen Angebot und Nachfrage macht, sondern sich auf den gesamten Produktlebenszyklus von der Herstellung über die Nutzung bis zur Entsorgung bezieht. Die Wechselseitigkeit von Angebot und Nachfrage bedeutet neue Herausforderungen für die Marktakteure, da Zusammenarbeit und offene Informationsflüsse zur Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg werden.

Das Center for Responsibility Research (CRR) am KWI befasst sich mit der Frage nach der wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Verantwortung moderner Gesellschaften. Das Forschungsprojekt "Konsumentenverantwortung", in dessen Rahmen Vortrag und Tagung stattfinden, wird von der Stiftung Wertevolle Zukunft in Hamburg gefördert.

Referent des Abendvortrags (8. Dezember, 19 Uhr):
Prof. Dr. Michael S. Aßländer ist Inhaber der Stiftungsprofessur für Wirtschafts- und Unternehmensethik an der Universität Kassel.
TeilnehmerInnen der Tagung (9. Dezember, 9.30 bis 16.15 Uhr):
Prof. Dr. Sigrid Baringhorst, Universität Siegen, Prof. Dr. Thomas Beschorner, Oldenburg und Montréal, Christiane Grefe, Die Zeit, Dr. Jörn Lamla, Jena, Dr. Nadine Pratt, UNEP/Wuppertal Institute CSCP, Dr. Gerd Scholl, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, Prof. Dr. Ulf Schrader, TU Berlin, Karsten Falk, LANUV NRW u.a.
Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. Ludger Heidbrink und Imke Schmidt, Center for Responsibility Research (CRR) am KWI

Ausführliches Tagungsprogramm: http://www.kulturwissenschaften.de/home/veranstaltung-250.html

Der Vortrag ist öffentlich.
Anmeldung für die Tagung: Ursula Sanders, KWI, Tel. 0201/7204-154, ursula.sanders@kwi-nrw.de

Ort: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Goethestraße 31, 45128 Essen

Kontakt:
Magdalena Schaeffer, Pressesprecherin, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI),

Tel. 0201 7204 -152, magdalena.schaeffer@kwi-nrw.de.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter
http://www.kulturwissenschaften.de/home/veranstaltung-249.html
http://www.kulturwissenschaften.de/home/veranstaltung-250.html
http://www.kulturwissenschaften.de/verantwortungskultur
Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Derzeit stehen die Themenfelder kollektive Erinnerung, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, soziale Verantwortung und kulturelle Aspekte des Klimawandels im Mittelpunkt. Mit seinen Veranstaltungen sucht das KWI den Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit, es unterhält enge Partnerschaften mit Kultureinrichtungen und Medien.

Magdalena Schaeffer | idw
Weitere Informationen:
http://www.kulturwissenschaften.de/home/veranstaltung-250.html

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