Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Unternehmen aus Baden-Württemberg finden Kooperationspartner beim „Canada Open House“

21.07.2009
MFG Baden-Württemberg und European Media Laboratory bringen Teilnehmer des Heidelberger Innovationsforums mit kanadischen Unternehmern zusammen.

Beim „Canada Open House“ am 18. Juni 2009 präsentierten Unternehmer aus Baden-Württemberg im exklusiven Rahmen ihre Produkte und Geschäftsideen vor kanadischen Clustermanagern und Unternehmern.

Mit der Veranstaltung bot die MFG Baden-Württemberg gemeinsam mit dem European Media Laboratory wertvolle Unterstützung bei der Suche nach den passenden Geschäfts- und Technologiepartnern an. Mit Erfolg: Die Firmen Heidelberg mobil International sowie IC:IDO aus Stuttgart erhielten konkrete Kooperationsangebote aus Kanada.

Stuttgart, 21.07.2009 – Die MFG Baden-Württemberg führte gemeinsam mit dem Institute for Information Technology des National Research Councils of Canada (NRC-IIT) und Unterstützung des European Media Laboratory (EML) in Stuttgart eine exklusive Matchmaking-Veranstaltung durch. Beim „Canada Open House“ am 18. Juni 2009 in Stuttgart erhielten Forscher und Unternehmer die Gelegenheit, Investoren und potenzielle Partner zu treffen.

Vier der Unternehmen hatten bereits auf dem Heidelberger Innovationsforum erste Kontakte geknüpft. Auf der einmal jährlich stattfindenden Matchmaking-Veranstaltung bringen MFG Baden-Württemberg und das EML gezielt IT-Forscher und Investoren zusammen. Das Konzept ist sehr erfolgreich und wurde inzwischen sogar nach Kanada exportiert. Dort findet seit letztem Jahr das „New Brunswick Innovation Forum“ statt.

„Mit Veranstaltungen wie dem Canada Open House führen wir die Technologietransfer-Aktivitäten, die wir auf dem Heidelberger Innovationsforum anstoßen, konsequent weiter“, so Klaus Haasis, Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg, und Professor Dr. Andreas Reuter, Geschäftsführer des EML, ergänzt: „Die Tatsache, dass das Heidelberger Innovationsforum international auf Interesse stößt, ermutigt uns darin, das Format weiter zu entwickeln und noch stärker zu vernetzen.“

Technologiestandards und hohe Qualität der Präsentationen überzeugen
Der hohe Standard der beim Canada Open House vorgestellten Technologien und die Qualität der Präsentationen kamen bei den kanadischen Clustermanagern und Unternehmern gut an. So stieß beispielsweise die von der Heidelberg mobil International GmbH entwickelte Deep Map Technologie auf großes Interesse. Hier gibt es konkrete Ansatzpunkte zur Vertiefung der Kontakte im Bereich Forschung und Entwicklung und ein kanadisches Unternehmen hat ebenfalls Interesse an einer Kooperation gezeigt. Carsten Günther, CTO Heidelberg mobil International, zeigt sich zufrieden mit der Veranstaltung: „Die Teilnahme beim Canada Open House hat uns direkten Zugang und Kontakte zu kanadischen Unternehmern und Forschern eröffnet. Gerade im Bereich Joint Research ist dies eine wertvolle Unterstützung für eine junges expandierendes Unternehmen wie Heidelberg mobil International.“

Der Anbieter von interaktiven, visuellen Entscheidungssystemen, die IC:IDO GmbH aus Stuttgart, weckte mit ihrer Technologie ebenfalls Interesse. Für ihre Lösungsmodule gibt es diverse Ansatzpunkte im kanadischen 3D-Technologiesektor. Ein Treffen mit Forschern des NRC ist bereits in Vorbereitung.

Auch der Barcode-Technologie zum Schutz vor Produktfälschungen der Epyxs GmbH bescheinigten die Interviewpartner großes Potenzial. Gemeinsam sollen nun Anwendungsgebiete auf dem kanadischen Markt gefunden werden. Für den Gewinner des Innovationspreises auf dem Heidelberger Innovationsforums, die booc GmbH aus Birkenau, die eine skalierbare Plattform für Veranstaltungen entwickelt hat, eröffneten sich ebenfalls verschiedene Einsatz- und Kooperationsmöglichkeiten.

Das nächste Heidelberger Innovationsforum, das sich rund um das Thema Visualisierung und Simulation dreht, findet am 20. Oktober 2009 im Studio der Villa Bosch in Heidelberg statt. Veranstalter sind die MFG Baden-Württemberg und European Media Laboratory (EML).

Weiterführende Links:
www.heidelberger-innovationsforum.de
www.mfg-innovation.de
www.eml.villa-bosch.de

Ansprechpartner für die Teilnahme

MFG Baden-Württemberg mbH
Innovationsagentur des Landes
für Informationstechnologie und Medien

Christof Lechner
Projektmanager Innovationsförderung
Tel.: 0711-90715-352
Fax: 0711-90715-350
E-Mail: lechner@mfg.de


Ansprechpartner für die Presse

MFG Baden-Württemberg mbH
Innovationsagentur des Landes
für Informationstechnologie und Medien

Silke Ruoff
Referentin Kommunikation und Marketing
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart
Tel.: 0711-90715-316
Fax: 0711-90715-350
E-Mail: ruoff@mfg.de
www.mfg-innovation.de

European Media Laboratory GmbH

Dr. Peter Saueressig
Pressesprecher
Villa Bosch
Schloss-Wolfsbrunnenweg 33
69118 Heidelberg
Tel.: 06221-533-245
Fax: 06221-533-198
Peter-Saueressig@eml.villa-bosch.de
www.eml.villa-bosch.de

Über das Heidelberger Innovationsforum
Das Heidelberger Innovationsforum vernetzt seit 2005 erfolgreich IT-Forscher und Marktakteure in frühen Innovationsphasen. Ziel der Veranstaltung ist, die Lizenzierung von Technologien sowie die Finanzierung von Start-up-Firmen zu unterstützen und die Kooperation zwischen Forschungseinrichtungen und Firmen zu verbessern. Mit großem Erfolg: Auf den vergangenen Veranstaltungen haben über 250 Erfinder und Entwickler aus 10 Ländern ihre Ideen vorgestellt. Mehr als die Hälfte von ihnen konnte vielversprechende Kontakte zu Investoren und Entscheidern aus der Industrie knüpfen.
Über das European Media Laboratory
Die European Media Laboratory GmbH (EML) GmbH ist ein Entwicklungs- und Forschungsunternehmen im Bereich der angewandten IT mit Sitz in Heidelberg, das von SAP-Mitbegründer Klaus Tschira ins Leben gerufen wurde. Gemäß dem Grundsatz „Think Beyond the Limits!“ forscht und entwickelt das EML in den Bereichen „Mensch-Technik-Interaktion“ und „automatische Sprachverarbeitung.“ Der Sitz der EML GmbH ist die Heidelberger Villa Bosch, das ehemalige Domizil des Nobelpreisträgers Carl Bosch (1874-1940).

Über die MFG Baden-Württemberg
Die MFG gehört zu den führenden Innovationsagenturen für IT und Medien in Europa mit Schwerpunkt Informationstechnologie, Software, Telekommunikation und Creative Industries. Ziel ist die Vernetzung von Kreativwirtschaft und Technologiebranchen zur Stärkung des deutschen Südwestens, zur Förderung von Kooperationen in Europa und zur Unterstützung globaler Zusammenarbeit. Dabei stehen für die MFG als Experte für wissensbasierte Dienstleistungen besonders Anwenderbranchen als potenzielle Kunden und Abnehmer im Fokus. Mit ihren nach ISO 9001 zertifizierten Dienstleistungen und 100.000 Technologiebeziehungen gehört sie international zu den Vorreitern für systemische Standortentwicklung in öffentlich-privaten Partnerschaften.

Silke Ruoff | MFG Baden-Württemberg mbH
Weitere Informationen:
http://www.mfg-innovation.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Das Immunsystem in Extremsituationen
19.10.2017 | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

nachricht Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm
19.10.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise