Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Universität Münster richtet größten deutschen Begabungskongress aus

09.05.2012
Thema ist die Begabungsförderung von der frühen Kindheit bis ins Alter. 800 Teilnehmer von allen fünf Kontinenten werden vom 12. bis 15. September zum ECAH-Kongress erwartet, der zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder in Deutschland stattfindet.

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) ist Gastgeber des bislang größten Kongresses zur Begabungsforschung in Deutschland: "Giftedness across the lifespan - Begabungsförderung von der frühen Kindheit bis ins Alter" lautet der Titel der Tagung, die das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF) der WWU vom 12. bis 15. September ausrichten wird.

Der Kongress, zu dem rund 800 Pädagogen, Wissenschaftler, Politiker und Eltern aus der ganzen Welt erwartet werden, verbindet den 4. Münsterschen Bildungskongress mit der "13. Internationalen ECHA-Konferenz" (European Council for High Ability), die damit erstmals nach 20 Jahren wieder in Deutschland ausgetragen wird. Zuletzt hatten die ECHA-Konferenzen in Prag und Paris stattgefunden. "Das ist eine besondere Auszeichnung", betont der Vorstandsvorsitzende des ICBF, Prof. Dr. Christian Fischer. "Die Kombination der beiden Kongresse ermöglicht ein besonders vielseitiges und umfangreiches Veranstaltungsangebot sowie einen länderübergreifenden Praxisaustausch."

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus insgesamt 42 Ländern werden die Wahl zwischen mehr als 350 Vorträgen, Symposien und Workshops haben. Im Mittelpunkt der Debatten und Beiträge werden die frühkindliche, die schulische und die berufliche Begabungsförderung sein. "Unser Fokus liegt auf den Möglichkeiten einer kontinuierlichen und individuellen Förderung von besonders begabten Menschen", unterstreicht Christian Fischer. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Frage sein, wie man Menschen, die älter als 60 Jahre sind, auch nach ihrer Berufslaufbahn fördern und wie deren Wissen optimal an Jüngere weitergegeben werden kann.

Zu den Gästen zählen international renommierte Bildungsforscher wie beispielsweise die beiden US-Amerikaner Prof. Dr. Nicolas Colangelo und Prof. Dr. Joseph S. Renzulli. Das ICBF erwartet insgesamt 36 Referenten von allen fünf Kontinenten.

Mit dem 2001 gegründeten ICBF - einer gemeinsamen wissenschaftlichen Einrichtung der Universitäten Osnabrück, Nijmegen und Münster - zählt die WWU zu einem der wichtigsten deutschen Zentren für Begabungsforschung. Das ICBF kooperiert auch mit dem "Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung Nordrhein-Westfalen", das ebenfalls seinen Sitz in Münster hat.

Der Kongress wird durch "Bildung & Begabung", das Bundesministerium für Bildung und Forschung, den Stfiterverband für die deutsche Wissenschaft, die Robert Bosch Stiftung und die Volkswagen AG unterstützt.

Norbert Robers | idw
Weitere Informationen:
http://www.icbf.de/
http://www.echa2012.info/

Weitere Berichte zu: Begabungsforschung Begabungsförderung Begabungskongress ICBF WWU

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau
22.02.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Wunderwelt der Mikroben
22.02.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neue Prozesstechnik für effizientes Bohren und Schneiden auf der LASER CHINA

22.02.2017 | Messenachrichten

IHP-Forschungsteam verbessert Zuverlässigkeit beim automatisierten Fahren

22.02.2017 | Automotive