Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Universität Leipzig bereitet sich auf Weltkonferenz für Regenerative Medizin vor

29.05.2013
Mehr als 1.000 Wissenschaftler, Mediziner und Unternehmer aus aller Welt werden vom 23. bis 25. Oktober 2013 zur World Conference on Regenerative Medicine in Leipzig erwartet.

Als einzigartige Experten-Plattform dient die Konferenz dem fachübergreifenden wissenschaftlichen Austausch zu den neuesten Entwicklungen der regenerativen Medizin und Forschung. Organisiert wird die Veranstaltung vom Translationszentrum für Regenerative Medizin der Universität Leipzig und dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie.

"Dass so viele Experten aus aller Welt hier in Leipzig den Austausch miteinander suchen, unterstreicht einmal mehr das große Renommee des Wissenschaftsstandortes Leipzig in der internationalen Forschungslandschaft", betont die Rektorin der Universität, Prof. Dr. Beate Schücking. "Es zeigt auch, dass es der Universität gelungen ist, mit der regenerativen Medizin einen Forschungsschwerpunkt zu etablieren, der sowohl national als auch international große Anerkennung findet."

Konferenzpräsident Prof. Dr. Frank Emmrich blickt mit Freude auf das Fachtreffen, das sich seit seiner ersten Ausrichtung im Jahr 2003 steigender Resonanz erfreut: "Erstmals werden wir in diesem Jahr mit einem speziellen Partnerland, Kanada, kooperieren. Dazu gehört eine enge Zusammenarbeit mit dem zeitgleich im kanadischen Banff stattfindenden Till & McCulloch Meeting 2013." Auf der gemeinsamen Agenda stehen die gegenseitige Einladung renommierter Gastredner, Live-Übertragungen sowie ein Austausch­programm für junge Forscher. Deutschen Nachwuchswissenschaftlern, die sich mit einem Abstract bei der Weltkonferenz für Regenerative Medizin registriert haben, steht eine Bewerbung für das Austauschprogramm noch bis zum 11. Juni 2013 offen.

Die Schwerpunkte der diesjährigen Konferenz liegen auf regenerativen Forschungs- und Behandlungsansätzen in den Bereichen Stammzellforschung, Zelltherapie, Biomaterialien und künstliche Gewebeherstellung (Tissue Engineering). Leipziger Wissenschaftler stellen mit eigenen Sessions erneut die Konkurrenzfähigkeit der Universität im wissenschaftlichen Bereich unter Beweis. Einer von ihnen ist Dr. Dr. Johannes Boltze, der im Projekt SIRIUS gemeinsam mit Forschern der Stanford University und des California Institute of Regenerative Medicine (CIRM) am TRM Leipzig an einer neuen stammzellbasierten Therapie zur Behandlung des Schlaganfalls arbeitet.

Erstmals wird, eingebettet in die renommierte Konferenz, ein akademischer Workshop der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) stattfinden. Unter dem Titel "Advanced Therapy Medicinal Products: from bench to bedside" bringt er Vertreter der Industrie, der Wissenschaft und der regulatorischen Behörden zusammen. Ziel ist es, Hürden in der Kostenerstattung und Zulassung von Gentherapeutika, somatischen Zelltherapeutika und biotechnologisch bearbeiteten Gewebeprodukten zu identifizieren und Lösungsansätze für deren Überwindung zu erarbeiten. Der Workshop wird gemeinsam vom Committee for Advanced Therapies (CAT) der Europäischen Arzneimittel-Agentur und dem Translationszentrum für Regenerative Medizin der Universität Leipzig organisiert.

Wissenschaftliche Abstracts für das Programm der Konferenz können bis zum 11. Juni 2013 auf der Webseite der Konferenz eingereicht werden.
Weitere Informationen:
http://www.wcrm-leipzig.com - Konferenzhomepage
http://www.trm.uni-leipzig.de - Homepage TRM Leipzig
http://www.izi.fraunhofer.de - Homepage Fraunhofer IZI

Maria Garz | idw
Weitere Informationen:
http://www.wcrm-leipzig.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI
22.11.2017 | Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e. V.

nachricht Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren
21.11.2017 | Leibniz Universität Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI

22.11.2017 | Veranstaltungen

Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren

21.11.2017 | Veranstaltungen

Neues Elektro-Forschungsfahrzeug am Institut für Mikroelektronische Systeme

21.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Autonomes Fahren – und dann?

22.11.2017 | Verkehr Logistik

Material mit vielversprechenden Eigenschaften

22.11.2017 | Materialwissenschaften

Forscherteam am IST Austria definiert Funktion eines rätselhaften Synapsen-Proteins

22.11.2017 | Biowissenschaften Chemie