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An der Uni Bonn knallt der Magerquark: Studierende laden zur Teilchenphysik-Show

24.11.2010
Man nehme: Ein wenig echte Antimaterie, eine Prise Elementarteilchen und - nicht vergessen! - 500 Gramm Magerquark. Dazu 15 motivierte Studenten, zwei Professoren und einen technischen Leiter. Kräftig schütteln, fertig.

Wer das Resultat probieren möchte, sollte am 11. Dezember um 14 Uhr in den Wolfgang-Paul-Hörsaal der Universität Bonn, Kreuzbergweg 28, kommen. Dort findet nach sechsmonatiger Pause wieder eine Physikshow statt - diesmal zum Thema Teilchenphysik. Der Eintritt ist wie immer kostenlos.

Aufgrund des erfahrungsgemäß großen Andrangs sollten sich Interessenten unter 0228/73-9540 anmelden.

Stars der Show sind Atome und ihre Kerne, andere Elementarteilchen, Kräfte und Symmetrien. Für Spannung garantieren dabei die verblüffenden Experimente. „Wir führen echte Antimaterie vor, lassen in einem Beschleuniger den (Mager-)Quark knallen und in einem Universumsmodell Galaxien live explodieren“, verspricht Michael Kortmann, der die Show zusammen mit den Professoren Herbert Dreiner und Ewald Paul leitet.

Es ist eine Weile her, dass die Vorführung das letzte Mal in Bonn zu sehen war. Das liegt vor allem an der großen Popularität, die das Format inzwischen genießt: In den vergangenen zwei Jahren zogen die Studierenden und ihre Betreuer Besucher in Berlin, München, Hamburg und Heidelberg in ihren Bann. Im September diesen Jahres erfolgte dann der ultimative Ritterschlag: Das Team wurde in das Mekka der Elementarteilchenphysik eingeladen, zum CERN in Genf. Dort gab es drei Aufführungen vor vollem Haus - als kleine zusätzliche Herausforderung auf Französisch.

Seit 2002 bieten Studierende der Universität Bonn ihre Physikshows an. Zu dem Klassiker mit vielen Experimenten aus dem täglichen Leben gesellten sich 2004 die Teilchenphysikshow und 2009 die Mondshow. Das Format hat inzwischen dank YouTube Fans auf der ganzen Welt. Der erfolgreichste Bonner Beitrag in dem bekannten Videoportal trägt den Titel „Ship floating on nothing!“. Er wurde inzwischen mehr als 1,5 Millionen Mal aufgerufen.

Kontakt:
Patricia Zündorf
Physikalisches Institut der Universität Bonn
Telefon: 0228/73-9540
E-Mail: zuendorf@th.physik.uni-bonn.de

Frank Luerweg | Uni Bonn
Weitere Informationen:
http://www.uni-bonn.de

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