Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Umgang mit Risiken: Konflikte – Katastrophen – Sicherheit

27.08.2012
Auf dem Internationalen Geographenkongress (IGC) diskutieren vom 26.-30. August an der Universität zu Köln mehr als 2.300 Geographen aus aller Welt über Kernthemen der Menschheit.
Am Donnerstag, den 30.08.2012, stehen die Themen „Risks and Conflicts“ im Mittelpunkt. Dazu sprechen in den Keynote-Vorträgen:

11.45 Uhr Dr. Stephan Baas (Natural Resources Officer in the Climate, Energy and
Tenure Division, Food and Agriculture Organization of the UN/ „Welternährungsorganisation“)

12.30 Uhr Prof. Dr. Derek Gregory (Geograph, University of British Columbia,
Vancouver, Kanada).

Ort: Universität zu Köln, Albertus-Magnus-Platz, Hauptgebäude, Aula

Das Seebeben im Indischen Ozean 2004, der Hurrikan Katrina in den USA 2005 oder das Erdbeben in Haiti 2012 zeigen, dass wir auf einem unruhigen Planeten leben. Besonders die Konsequenzen des Klimawandels lassen eine Zunahme von Naturkatastrophen erwarten: Küstennahe Städte sind durch einen Anstieg des Meeresspiegels gefährdet, außergewöhnlich starke Niederschläge bedrohen Landstriche in Europa und den USA, Trockenperioden und sommerliche Hitzewellen verursachen unter anderem in weiten Teilen Afrikas lebensbedrohliche Dürren. Vor allem die Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern leiden unter diesen Entwicklungen und stehen ihnen oft hilflos gegenüber.

Gleichzeitig verschlimmern auch kriegerische Auseinandersetzungen ökologische Katastrophen. Ein Beispiel: Während des Bürgerkriegs auf Sri Lanka wurden die
Mangrovenbestände rücksichtslos abgeholzt. Da die Pflanzen keinen natürlichen Schutz mehr boten, entfesselte der Tsunami 2004 seine massive Zerstörungskraft. In vielen von Naturkatastrophen bedrohten Gebieten führen ethnische Konflikte und das Auseinanderdriften der Gesellschaften zu immer stärkeren sozialen Unruhen. Wie tragen Geographen dazu bei, auf diese Prozesse zu reagieren? Wie funktionieren zuverlässige Frühwarnsysteme in Bezug auf Tsunami, Überschwemmungen oder Dürreperioden? Welche Rolle spielen soziale Netze, Nachbarschaftshilfe oder bauliche Maßnahmen für den Schutz der Bevölkerung vor Naturkatastrophen?

Über diese Fragestellungen diskutieren in Köln Geographen aus dem In- und Ausland in zahlreichen Fachsitzungen. Journalisten sind nach vorheriger Anmeldung herzlich willkommen:
Early warning systems for natural hazards - technical challenges and social demands (28.08., 14.00-15.30 Uhr; Leitung: T. Glade & J. Pohl)
Coasts at risk by extreme events (27.08., 14.00-15.30 Uhr; Leitung: A. Vött & H. Brückner)
Anxiety, biosecurity and conflicts (27.08., 10.00-11.30 Uhr; Leitung: J. Everts & B. Coles)
Power struggles – energy systems governance and conflict (30.08., 14.00-15.30 Uhr; Leitung: J. Hamhaber & G. Weiss)

Ansprechpartnerinnen:
Franziska Bembenek Telefon: 0221-470 4142
Pamela Hartmann Telefon: 0221-470 1948
Handy: 0151-20564946
E-Mail: press@igc2012.org
Gerne stellen wir Material für Sie zusammen, arrangieren Interviewtermine mit Keynote-Rednern oder Geographen/innen aus einem bestimmten Themengebiet, informieren über sonstige Veranstaltungen oder stellen den Kontakt zu Schulen der Region her, die am Schulprogramm des IGC teilnehmen.

Dr. Eberhard Schallhorn | idw
Weitere Informationen:
http://www.igc2012.org/
http://www.geographie.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni
24.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet
24.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften