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Prof. Schmuck: „Es ist die erste deutsche Fachkonferenz, die die große Bandbreite dieses zukunftsträchtigen Themenfelds abdeckt und die Wissenschaftler aus Deutschland und den europäischen Nachbarländern zusammenbringt.“
Die supramolekulare Chemie erforscht die Wechselwirkung von Molekülen miteinander. Sie ist die Basis aller molekularen biochemischen und medizinischen Prozesse und spielt auch im Bereich der Nanowissenschaften eine wichtige Rolle. Supramolekulare Vorgänge sind zum Beispiel die Interaktion von Zellen oder das Eindringen von Viren in Zellen oder die Regulation von Proteinen. Aber auch das Zusammenlagern vieler Hunderttausender von Teilchen zu künstlichen hohlkugelförmigen Anordnungen („Vesikeln“) als Wirkstofftransporter oder auch die Bildung selbstheilender Nanomaterialien zählen dazu.
In diesem spannenden und innovativen Feld hat sich die Fakultät für Chemie an der UDE in den letzten Jahren bundesweit zu einem Schwerpunkt entwickelt. Mehr als sieben Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit der Erforschung der Grundlagen und Anwendung supramolekularer Systeme. Die Fachtagung bietet gerade auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine Plattform, um sich zu informieren und um die eigenen Ergebnisse in Form eines Posters oder eines Vortrages zu präsentieren.
Internationale Gastredner sind u.a. Prof. Chris Hunter (University of Sheffield), Prof. Boris Rybtchinski (Weizmann Institute, Israel) und Prof. Luc Brunsveld (TU Eindhoven, Niederlande). 19 Vorträge sowie 50 Posterpräsentation runden das Programm ab. Finanziell unterstützt wird die Konferenz von der Gesellschaft Deutscher Chemiker, dem Fonds der chemischen Industrie, der VolkswagenStiftung, dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Evonik Goldschmidt AG.
Weitere Informationen: Prof. Dr. Carsten Schmuck, Lehrstuhl für Organische Chemie 2, Tel. 0201/183-3097, carsten.schmuck@uni-due.de, www.carsten-schmuck.de
Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430
Beate Kostka | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.uni-due.de
Weitere Berichte zu: Massenspektrometer > Molekül > Nanomaterialien > Nanowissenschaften > Supramolekulare Chemie > UDE-Chemikertagung > Vesikeln
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Universität Vechta
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | HSBA Hamburg School of Business Administration
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
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Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
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Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
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24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten