Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Tübingen – Hirnforscher tagen am Neckar

16.09.2013
500 Wissenschaftler treffen sich zur internationalen Bernstein Konferenz 2013 an der Universität Tübingen ‒ Verleihung des Bernstein Preises für Computational Neuroscience 2013 ‒ Unterhaltsamer Abend für die Öffentlichkeit mit Science Slam und Filmfestival

Die internationale Bernstein Konferenz 2013 zur Computational Neuroscience findet vom 25.-27. September an der Universität Tübingen statt. Auf der Konferenz werden die neuesten Erkenntnisse der Neurowissenschaften vorgestellt und der Bernstein Preis 2013 für Nachwuchswissenschaftler verliehen.

Ein Science Slam und ein Kurzfilm-Wettbewerb bieten der interessierten Öffentlichkeit Gelegenheit, Aktuelles aus der Hirnforschung zu erfahren.

Wie verarbeitet unser Gehirn Informationen und lässt Gedanken entstehen? Dieser Frage geht der interdisziplinäre Forschungsbereich Computational Neuroscience nach. Etwa 500 Wissenschaftler aus den Fachbereichen Biologie, Medizin, Informatik, Psychologie, Physik und Mathematik werden in Tübingen erwartet, um sich über die neuesten Erkenntnisse der Computational Neuroscience auszutauschen.

Die Konferenz wird am Mittwoch, den 25. September, um 13.30 Uhr in der Neuen Aula der Universität Tübingen (Geschwister-Scholl-Platz), mit einer „Duett“-Vorlesung eröffnet. Zwei Neurowissenschaftler der New York University berichten darüber, wie sie durch die Kombination von theoretischer und experimenteller Forschung neue Erkenntnisse über die Informationsverarbeitung im Gehirn gewinnen konnten.

Ein Höhepunkt der Tagung ist die Verleihung des Bernstein Preises für Computational Neuroscience 2013, ebenfalls am Mittwoch, den 25. September um 15.50 Uhr durch Dr. Christiane Buchholz vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), gefolgt vom Festvortrag des Preisträgers. Der mit 1.25 Mio Euro dotierte Preis gehört zu den attraktivsten Auszeichnungen für junge Neurowissenschaftler. Das Preisgeld wird über einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung gestellt und ermöglicht hervorragenden Nachwuchswissenschaftlern den Aufbau einer eigenständigen Arbeitsgruppe an einer deutschen Forschungseinrichtung.

Vor der Verleihung steht der Preisträger Journalisten bei einer Pressekonferenz als Gesprächspartner zur Verfügung, diese findet um 12.30 Uhr im Großen Senat der Neuen Aula statt.

Der Öffentlichkeit wird mit einer Abendveranstaltung am Mittwoch, den 25. September um 20.00 Uhr im Hörsaal 2 der Neuen Aula ein unterhaltsamer Einblick in das Gebiet der Computational Neuroscience geboten. In einem „Science Slam“ stellen Wissenschaftler ihren Forschungsbereich in Kurzvorträgen vor und kämpfen um die Gunst des Publikums. Am Ende entscheiden die Besucher, wer zum Sieger für die gelungenste Präsentation gekürt wird. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, sich die Kurzfilme des „Neurovision Film Contests“ anzuschauen. Für die Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich, der Eintritt ist frei. Die Anzahl der Plätze ist jedoch auf 150 Zuschauer begrenzt.

Der „Neurovision Film Contest“ wird bereits zum dritten Mal im Zusammenhang mit der Bernstein Konferenz durchgeführt und ruft dazu auf, Themen aus dem Bereich der Hirnforschung in Kurzfilmen zu visualisieren. Die Filmbeiträge werden sowohl vom Konferenzpublikum als auch von einer Jury aus Wissenschaftlern und Journalisten bewertet. Die Preisverleihung findet am Freitag, den 27. September um 17.30 Uhr im großen Festsaal der Neuen Aula statt, Medienvertreter sind dazu herzlich eingeladen.

Auf den wissenschaftlichen Symposien der Bernstein Konferenz und den sieben Satelliten-Workshops werden 64 international renommierte Forscher Vorträge halten und etwa 250 Wissenschaftler Posterbeiträge präsentieren. Ausgerichtet wird sie unter Leitung von Professor Matthias Bethge vom Bernstein Zentrum Tübingen, an dem Wissenschaftler der Universität Tübingen, des Universitätsklinikums Tübingen und des Max-Planck-Instituts für Biologische Kybernetik gemeinsam forschen. Die Bernstein Konferenz ist die Jahrestagung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Bernstein Netzwerks Computational Neuroscience. Mit dieser Förderinitiative unterstützt das BMBF die neue Disziplin der Computational Neuroscience seit 2004 mit einem Gesamtvolumen von mehr als 170 Millionen Euro. Das Bernstein Netzwerk ist nach dem deutschen Forscher und Physiologen Julius Bernstein benannt, der die erste biophysikalische Erklärung für die Ausbreitung von Nervensignalen geliefert hat.

Medienvertreter sind herzlich zur gesamten Konferenz, der Pressekonferenz und den Preisverleihungen eingeladen. Weitere Informationen unter www.bernstein-conference.de und bei der Bernstein Koordinationsstelle in Freiburg (Mareike Kardinal: mareike.kardinal@bcos.uni-freiburg.de, Tel: +49 (0)761-2039585).

Die Termine in Kürze:

Für Interessierte
• Science Slam & Neurovision Film Contest:
Mittwoch, 25. September, 20.00 Uhr in der Neuen Aula, Hörsaal 2
Für Journalisten
• Pressekonferenz zur Bernstein Preisverleihung:
Mittwoch, 25.September, 12.30 Uhr in der Neuen Aula, Großer Senat
• Offizielle Eröffnung & Bernstein Preisverleihung:
Mittwoch, 25. September, 15.30 Uhr in der Neuen Aula, Festsaal
• Preisverleihung Neurovision Film Contest
Freitag, 27. September, 17.30 Uhr in der Neuen Aula, Festsaal
Kontakt:
Prof. Dr. Matthias Bethge
Universität Tübingen
Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) und
Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik sowie
Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience
Telefon +49 7071 29-89017
Email matthias[at]bethgelab.org

Mareike Kardinal | idw
Weitere Informationen:
http://www.bernstein-conference.de
http://www.nncn.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Ballungsräume Europas
26.04.2017 | Frankfurt University of Applied Sciences

nachricht 200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin
26.04.2017 | AiF Projekt GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie