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Tübingen hat was - in den Internationalen Sommerkursen trifft sich die Welt

01.08.2011
Rund 200 junge Akademiker aus 30 Ländern im August zu Gast in Tübingen.

"Tübingen hat was - in den Internationalen Sommerkursen trifft sich die Welt" - unter diesem Motto lädt die Universität Tübingen jedes Jahr Studierende, Graduierte und junge Akademiker aus aller Welt ein, um im "Internationalen Sommerkurs" oder in der "Internationalen Sommerakademie" vier Wochen im August Deutsch zu lernen, Kultur zu erleben, Deutschland auf lebendige Weise kennen zu lernen und sich akademisch und beruflich fortzubilden.

Unter der Schirmherrschaft von Rektor Professor Dr. Bernd Engler organisiert die Abteilung für Deutsch als Fremdsprache und Interkulturelle Programme in diesem Jahr zum 27. Mal die Internationalen Sommerkurse der Universität. In insgesamt 13 Klassen werden vom 1. bis zum 27. August etwa 200 junge Menschen aus 30 Ländern in Tübingen lernen, studieren und abwechslungsreiche Sommerwochen verbringen. Die größte Gruppe mit 54 Teilnehmerinnen und Teilnehmern kommt in diesem Jahr aus den USA, gefolgt von 28 Teilnehmern aus Japan, Italien (17), Russland (16), Südkorea (13) und Spanien (12), dazu kommen Gäste unter anderem aus Israel, Kirgistan, Kroatien, Saudi Arabien und Venezuela.

Etwa 16 Prozent der Teilnehmenden wird ganz oder teilweise ein Stipendium erhalten: Die Universität selbst unterstützt einige Gäste aus ost- und mitteleuropäischen Partnerhochschulen finanziell, 16 Stipendiaten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) haben den Tübinger Hochschulsommerkurs ausgewählt. Einige japanische Hochschulen schicken schon traditionell kleinere Gruppen nach Tübingen, die Teilnahme am Tübinger Sommerkurs ist teilweise sogar integraler Bestandteil des Studiums in Japan. Die Stadt Tübingen hat wie im letzten Jahr zwei Gäste aus ihrer Partnerstadt Petrosawodsk und wieder einen Gast aus Perugia eingeladen. Auch andere Städte der Region haben das Angebot der Universität aufgegriffen und stellen Stipendien für ihre internationalen Partnerstädte zur Verfügung: Bad Urach, Göppingen, Ostfildern/Echterdingen und Vaihingen/Enz. Die Sommerkurse sind also auch regional mehr als eine rein universitäre Veranstaltung.

Wie in den vergangenen Jahren wird der Tübinger Sommermonat den Gästen Vieles bieten: Intensive Spracharbeit, Themen-Seminare und öffentliche Vorträge, Literatur und aktuelle Landeskunde, Ausflüge und Exkursionen, ¬lebendige Gespräche auf Deutsch und im internationalen Rahmen.

Die akademischen Mittagsvorlesungen werden in diesem Jahr von dem Göttinger Kulturwissenschaftler Dr. Peter Hörz („Stuttgart 21 – Signal für eine neue politische Kultur?“), dem Konstanzer Dozent für Deutsch als Fremdsprache Dr. Peter Kelbel und dem Augsburger Kulturwissenschaftler Prof. Friedemann Schmoll („Schwäbisch – was macht das mit uns?“) gestaltet.

Die acht Klassen im Internationalen Sommerkurs sind nach Sprachniveau eingeteilt: von Klassen für Anfänger mit Grundkenntnissen bis zu Klassen der oberen Mittelstufe. Die fünf Klassen der Internationalen Sommerakademie für Teilnehmende mit guten bis sehr guten Deutschkenntnissen sind zusätzlich nach thematischen Schwerpunkten ausgerichtet: Literatur und Philosophie der Moderne, Deutsch fürs Studium, Wirtschaft und Gesellschaft, Umgangssprache und Deutsch als Fremdsprache (Fortbildung). Zusätzlich finden Nachmittagsseminare zum deutschen Rechtssystem, zu theologischen Aspekten der globalisierten Welt, zu literarischen, kulturellen, philosophischen und politischen Themen statt.

Auch bei anderen Kursen und Veranstaltungen soll das Sprachlernen außerhalb des Unterrichts gefördert werden. Es gibt je nach Interesse die Möglichkeit im Chor zu singen, Theater zu spielen, oder zu tanzen. Auch beim gemeinsamen Sport oder bei amüsanten Betätigungen wie "Schwäbisch Kochen", Brezelbacken in einer Tübinger Bäckerei und einer Bebenhausen-Wanderung mit Picknick und Wissensquiz gibt es viele Anlässe, zu reden und sich auszutauschen.

Im August werden die Tübinger viele internationale Gruppen bei historischen und literarischen Stadtrundgängen, auf den Stocherkähnen, in Eiscafés und Gartenrestaurants und beim Einkaufsbummel antreffen.

Kontakt:
Donato Tangredi, Dr. Volker Schmidt, Daniela Schmeiser, Thomas Neumann
Universität Tübingen
Dezernat für Internationale Angelegenheiten
Abteilung für Deutsch als Fremdsprache und Interkulturelle Programme
Wilhelmstraße 22 • 72074 Tübingen
Telefon: +49 7071 29-74392
Telefax: +49 7071 29-5380
Info[at]daf.uni-tuebingen.de

Michael Seifert | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-tuebingen.de//uni/qzl/isp/sommer/

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