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Die in dem Treffen diskutierten Themen zählen nach Einschätzung von Prorektor Lenk zu den zentralen Zukunftsfragen: "Wie gelingt es uns vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit elementaren Gütern wie beispielsweise Energie und Wasser sicherzustellen - und das zu vertretbaren Preisen? Dafür bedarf es ausgereifter Konzepte, die nur im Verbund von Wissenschaft sowie öffentlicher und privater Wirtschaft umzusetzen sind", sagte er.
Das TransferMeeting, in dem aktuelle Untersuchungsergebnisse genauso wie Good-Practice-Beispiele aus dem Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft referiert werden, findet erneut in Zusammenarbeit mit der Veranstaltungsreihe "Vom Labor in die Praxis - mit Innovationen Unternehmen stärken" aus der Initiative "Wirtschaft trifft Wissenschaft" der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig statt. Derzeit haben sich etwa 50 Vertreter aus der öffentlichen und privaten Wirtschaft und etwa 20 Vertreter aus der Universität Leipzig angemeldet. Anmeldungen sind unter transfermeeting@uni-leipzig.de weiterhin möglich.
Prof. Dr. Lenk wird zunächst das Institut für Öffentliche Finanzen und Public Management mit seinen zentralen Forschungsbereichen vorstellen. Im Mittelpunkt stehen die Kernthemen Fiskalföderalismus, Kommunalfinanzen und Aspekte rund um die öffentliche Wirtschaft. Die wissenschaftliche Arbeit wird anhand ausgewählter Projekte mit Praxispartnern veranschaulicht. Dr. Oliver Rottmann berichtet im Anschluss über das fakultätsübergreifende Kompetenzzentrum für Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge, das durch seine interdisziplinäre Zusammensetzung eine ganzheitliche Sichtweise des öffentlichen und privaten Wirtschaftens ermöglicht.
Unter dem Titel "Öffentlich Private Partnerschaften - Ein Arrangement für den öffentlichen Sektor?" informiert Prof. Dr. Manfred Röber über das Kompetenzzentrum Sachsen für Öffentlich-Privaten-Partnerschaften (ÖPP). Als kostenfreie und unabhängige Beratungsinstitution für Kommunen stehen hier Projektanalysen, Unterstützung bei Vergabeverfahren und Projektbegleitung für unterschiedlichste Modelle der lebenszyklusorientierten Beschaffung im Vordergrund. Prof. Dr. Fritz Klauser spricht danach zum Thema "Wissensmanagement und Wissenstransfer: Forschung für die betriebliche Praxis". Weiterhin erfahren die Teilnehmer des Treffens Details zur wissenschaftlichen Weiterbildung und zur Arbeit des Career Centers der Universität Leipzig sowie zu den Möglichkeiten, die das Deutschlandstipendium bietet.
Die Veranstaltungsreihe wurde 2011 auf Initiative des damaligen Prorektors für Strukturelle Entwicklung der Universität ins Leben gerufen. Seitdem findet sie zweimal jährlich statt. Primäres Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, den Dialog zwischen Wissenschaftlern und Unternehmern der Region sowohl zu vertiefen als auch zu erweitern. Aufbauend auf bestehenden Wirtschaftskontakten sollen neue Projekte entwickelt und neue Kontakte in Form von Netzwerkstrukturen etabliert werden. Dabei geht es um die gesamte Bandbreite des Wissenstransfers: Forschungskooperationen, Forschungsaufträge, Dienstleistungen, Absolventenrekrutierung, Weiterbildung, Rechte an geistigem Eigentum und anderes. Zielgruppen des TransferMeetings sind deshalb vor allem Wissenschaftler und Manager in den Unternehmen der Region. Die Reihe wird im nächsten Jahr fortgesetzt.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.uni-leipzig.de/transfermeeting
Weitere Informationen:
Dr. Dirk Wilken
Forschungskontaktstelle
Telefon: +49 341 9735010
E-Mail: dirk.wilken@zv.uni-leipzig.de
Susann Huster | Quelle: Universität Leipzig
Weitere Informationen: www.uni-leipzig.de/transfermeeting
Weitere Berichte zu: Daseinsvorsorge > demografischen Wandel > Kompetenzzentrum > Transfer.NRW: PreSeed > TransferMeeting > Wissenstransfer > öffentliche Hand
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