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TMF-Jahreskongress: Infrastrukturen als Erfolgsfaktoren für die translationale Medizin

06.02.2014
Infrastrukturelle Anforderungen an die Translationsforschung – von IT- und Datenschutz-Fragen über Ethik bis zur molekularen Medizin und den Perspektiven der Systembiologie – stellt der 6. TMF-Jahreskongress in den Mittelpunkt, der am 2. und 3. April 2014 in Jena stattfinden wird.

Die Verfügbarkeit geeigneter Forschungsinfrastrukturen wird mehr und mehr zum Erfolgsfaktor für die translationale Medizin. Dies gilt für die akademische ebenso wie für die industrielle Forschung.

Auch für die Zusammenarbeit von Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Krankenversorgung und Industrie spielen Infrastrukturen zusammen mit dem notwendigen Know-how eine immer größere Rolle.

Die TMF stellt das Thema deshalb in den Mittelpunkt ihres diesjährigen Jahreskongresses, der am 2. und 3. April 2014 auf dem Campus der Friedrich Schiller-Universität in Jena stattfinden wird. Das vielfältige Programm reicht von Fragen der standardisierten Aufbereitung von Daten für die Forschung bis zu den Perspektiven der Systembiologie in der Medizin und ist damit für einen breiten Teilnehmerkreis interessant.

Über die wachsende Bedeutung von Infrastrukturen für die akademische Forschung wird am ersten Kongresstag der Präsident des Medizinischen Fakultätentages Prof. Dr. Heyo Kroemer (Universitätsmedizin Göttingen) sprechen. Dr. Siegfried Throm (Verband Forschender Arzneimittelhersteller) wird ergänzen, welche Faktoren für den Erfolg der industriellen Forschung relevant sind.

In der Evening Lecture wird Prof. Dr. Nils Hoppe (Leibniz Universität Hannover) darlegen, wie medizinische Forscher die Expertise von Fachleuten aus dem Bereich Ethik und Recht für ihre Forschung nutzbar machen können – und warum sie dies von der Planung eines Projektes an tun sollten.

Den zweiten Kongresstag eröffnet Prof. Dr. Jürgen Popp (Universität Jena) mit einer Keynote über die Möglichkeiten der Nutzung optischer Technologien für die Infektionsdiagnostik.

Wissenschaftler des Forschungsstandorts Jena, der Gastgeber des Konresses ist, werden anschließend Infrastrukturen vorstellen, die dort für die Infektionsforschung aufgebaut wurden oder noch entwickelt werden. Jena ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie Disziplinen, Institutionen und Standorte immer näher zusammenrücken.

Der Kongress endet mit einem Ausblick von Prof. Dr. Marc-Thorsten Hütt (Jacobs University Bremen) auf die Perspektiven der Systembiologie in der Medizin.

Als Plattform für den interdisziplinären Austausch bietet die TMF bei ihrem Jahreskongress wie immer auch viel Raum, um Erfahrungen zu teilen und gemeinsam darüber zu diskutieren, welche methodischen Fragen in den kommenden Jahren im Zentrum der Weiterentwicklung der translationalen Medizin und der hierfür benötigten Forschungsinfrastrukturen stehen werden.

Termin: Mittwoch, 2. April 2014, 10.00-18.30 Uhr, Donnerstag, 3. April 2014, 9.00-13.30 Uhr

Ort: Hörsaal 3, Campus Friedrich Schiller-Universität Jena, Ernst-Abbe-Platz/Carl-Zeiss-Str. 3, 07743 Jena

Der TMF-Jahreskongress ist eine öffentliche Veranstaltung, die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.tmf-ev.de/Jahreskongress.

Antje Schütt | idw
Weitere Informationen:
http://www.tmf-ev.de/Jahreskongress

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