Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Terahertz-Spektroskopie erkennt selbst kleinste DNA-Spuren und -Mutationen - DNA-Analyse ohne Labeling

12.02.2009
Basierend auf Terahertz (THz)- Spektroskopie ermöglicht eine neue Technik für Bio-Chips die Detektierung von DNA ohne Fluoreszenzmarkierung.

Exakte Nachweise mit einer Sensitivität im femtomolaren Bereich können in kürzester Zeit durchgeführt und ausgewertet werden. Die Funktionsweise des patentierten DNA-Detektors erläutert Professor Haring Bolivar vom Institut für Höchstfrequenztechnik und Quantenelektronik der Universität Siegen auf der Konferenz "Terahertz Systems and Industrial Applications" in London. In seinem Vortrag zum Thema "Terahertz in kleinem Maßstab - Das Labor auf einem Chip" präsentiert der Erfinder des Verfahrens seine Ideen und Anwendungsfelder.


Der DNA-Detektor ermöglicht die hochpräzise Unterscheidung von einzelsträngigen und doppelsträngigen DNA-Molekülen, die Bestimmung ihrer Anwesenheit und die Erkennung von Genmutationen. Dieses Verfahren stellt eine erhebliche Verbesserung zum Nachweis von Genen mit Hilfe sogenannter Gen-Chips dar, welche für die die Erkennung genetisch bedingter Erkrankungen des Menschen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Im Gegensatz zur herkömmlichen fluoreszenzmarkierten Methode werden durch das neue Verfahren deutliche genauere Ergebnisse und eine höhere Nachweisgrenze erzielt. Zudem vereinfacht und beschleunigt der Wegfall der Fluoreszenzmarkierung den Nachweis von DNA. Einzelmutationen der DNA können mit dem Verfahren quantitativ und zuverlässig identifiziert werden, um genetisch bedingte Erkrankungen wie z.B. Cystische Fibrose und Krebs oder bakterielle und virale Infekte aufzuspüren.

Neben der Früherkennung von Krankheiten, können mit dem Verfahren auch Lebensmittel auf Genmutationen untersucht und Allergene identifiziert werden.

Veranstaltungshinweis:

"Terahertz in kleinem Maßstab - Das Labor auf einem Chip"

Prof. Haring Bolivar, Universität Siegen Mittwoch, 25. Februar 2009 von 12:45 bis 13:10 Uhr The Royal Society, London, Großbritannien

Der DNA-Detektor, eines von 22 Patentportfolien aus einem Patentverwertungsfonds, der von einer deutschen Großbank und einem unabhängigen Initiator aufgelegt wurde, ist Eigentum der Dritte Patentportfolio Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG. Die IP Bewertungs AG (IPB) berät den Patentverwertungsfonds bei der Auswahl von zukunftsfähigen Patenten und unterstützt ihn bei der Weiterentwicklung und Auslizenzierung.

Über die IP Bewertungs AG (IPB)

Die IP Bewertungs AG (IPB) zeichnet sich durch technisches Know-how, Qualität und die innovative Weiterentwicklung von Technologien aus. Zusammen mit Professoren, Forschungsinstituten und Ingenieurbüros bilden die Patentspezialisten eines der größten F&E-Netzwerke Deutschlands und entwickeln neue Lösungen aus innovativen Ideen.

Das Hamburger Unternehmen beschäftigt in der Zentrale in Hamburg 80 Mitarbeiter. Die meisten der Natur- und Wirtschaftswissenschaftler sowie Ingenieure arbeiten im Patentmanagement und sind in beratender Funktion für Patentverwertungsfonds tätig. Die IPB zählt zu den europaweiten Marktführern in der Patentbewertung, -verwertung und -management.

Pressekontakt:
IP BEWERTUNGS AG (IPB)
Nina Pauls
Stephansplatz 10
D-20354 Hamburg
Tel: +49 40 8787 90-417
Fax: +49 40 8787 90-122

Nina Pauls | IP BEWERTUNGS AG (IPB)
Weitere Informationen:
http://www.WERTE-AUS-WISSEN.de
http://www.IPB-AG.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit