Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Tagung zur Forschungszusammenarbeit in Afrika

27.02.2014

Humboldt-Kolloquium vom 6.-8. März in Nairobi zur Stärkung des deutsch-afrikanischen Wissenschaftleraustauschs

Vom 6.-8. März 2014 kommen in Nairobi hochrangige Experten aus Wissenschaft, Politik und Forschungsförderung zusammen, um über den Ausbau des deutsch-afrikanischen Wissenschaftleraustauschs und die Rolle von Forschung und Entwicklung für die Gesellschaft zu diskutieren.

Sie sind Teilnehmer des interdisziplinären Kolloquiums „Die Macht wissenschaftlicher Exzellenz – Ausbau akademischer Kapazitäten in Afrika“, zu dem die Alexander von Humboldt-Stiftung gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst, der kenianischen National Commission for Science, Technology and Innovation und The World Academy of Sciences einlädt. Neben rund 50 Alumni der Stiftung nehmen 65 Nachwuchswissenschaftler teil.

Das Kolloquium wird von Helmut Schwarz, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, dem deutschen Botschafter Andreas Peschke sowie von Hamadi Iddi Boga, Leiter des Taita Taveta University College und Humboldt-Vertrauenswissenschaftler, eröffnet.

Während der Tagung werden Themen rund um die Bedeutung wissenschaftlicher Exzellenznetzwerke für eine nachhaltige Entwicklung Afrikas erörtert. Neben einer Plenumsdiskussion und Plenumsvorträgen von Günter Nooke, dem Persönlichen Afrikabeauftragten der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, sowie Batmanathan Dayanand Reddy, dem Präsidenten der Academy of Science of South Africa, finden fachliche Workshops statt, in denen sich Humboldt-Alumni und Nachwuchswissenschaftler über aktuelle Forschungsprojekte austauschen können.

Im Rahmen der Veranstaltung werden außerdem junge afrikanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem von Humboldtianern verliehenen „AGNES Grant for Junior Researchers“ ausgezeichnet und erhalten damit eine finanzielle Unterstützung sowie den Rat erfahrener Mentoren aus der Wissenschaft.

Aktuell führt die Humboldt-Stiftung eine Reihe neuer Initiativen zur Stärkung ihres Netzwerks in Afrika durch. Das Humboldt-Kolloquium ist einer der Höhepunkte dieses Engagements. Seit ihrem Bestehen hat die Humboldt-Stiftung 1.165 Forschungsstipendien und 12 Forschungspreise an Wissenschaftler aus Afrika vergeben. Bereits 1957 kam der erste kenianische Humboldt-Stipendiat nach Deutschland. Den Ausbau wissenschaftlicher Exzellenz in Entwicklungs- und Schwellenländern fördert die Humboldt-Stiftung mit Georg Forster-Forschungsstipendien (HERMES) für Postdoktoranden und erfahrene Wissenschaftler sowie mit dem Georg Forster-Forschungspreis.

Achtung Redaktionen: Die gesamte Veranstaltung ist presseöffentlich. Fotos, Videos und Tonaufnahmen sind gestattet. Bitte akkreditieren Sie sich unter avh-nairobi@conventus.de oder kontaktieren Sie Frau Jutta Vach, Tel. +49 (0) 176/70737919.

 Die Alexander von Humboldt-Stiftung
Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 26.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 130 Ländern – unter ihnen 50 Nobelpreisträger.

Weitere Informationen:

http://www.humboldt-foundation.de/web/1732647.html

Lena Schnabel | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017
23.10.2017 | Fachhochschule St. Pölten

nachricht Die Zukunft der Luftfracht
23.10.2017 | Frankfurt University of Applied Sciences

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie