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Tagung zu aktuellen Perspektiven freier digitaler Bildungsmedien

24.03.2015

Wissenschaft, Politik und Praxis beleuchten heute Möglichkeiten und Herausforderungen von Open Educational Resources (OER)

Mit freien digitalen Bildungsmedien (Open Educational Resources = OER) werden heutzutage hohe Erwartungen verbunden: Fachkreise gehen davon aus, dass diese offen vorliegenden Materialien, die von jedem bearbeitet und weitergegeben werden dürfen, erheblich zur Verbreitung von Bildungsinhalten beitragen können und neue Potenziale einer digital unterstützten Didaktik eröffnen. Zugleich stellen sich hierbei zahlreiche technische, administrative und rechtliche Herausforderungen.

Um OER nachhaltig in der Bildungsarbeit einsetzen zu können, ist es zum Beispiel notwendig, eine entsprechende Informationsinfrastruktur aufzubauen. Wie steht es also um die Perspektiven freier Bildungsmedien?

Dieser Frage geht heute eine Fachtagung in Frankfurt am Main auf den Grund. Nahezu 100 hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Praxis und Wissenschaft im Bildungsbereich sind dazu der Einladung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), der Gesellschaft zur Förderung Pädagogischer Forschung (GFPF) und der Deutschen Gesellschaft für Bildungsverwaltung (DGBV) gefolgt.

Die Vorträge, Workshops und Diskussionen der Veranstaltung beleuchten einerseits die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Entwicklung von OER – beispielsweise das notwendige Zusammenspiel der verschiedenen beteiligten staatlichen und privaten Akteure oder die Entwicklung von Vorschriften und Regularien für die Implementierung von OER.

Andererseits verdeutlichen die Beiträge die Möglichkeiten, die mit den freien Bildungsmedien verbunden sind – etwa zum vernetzten Lehren und Lernen sowie zur Weiterentwicklung von Schule und Unterricht. Für das Programm konnten profilierte Expertinnen und Experten gewonnen werden:

Staatssekretär Mark Rackles (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Berlin), Professor Dr. Michael Kerres und Richard Heinen (beide Learning Lab, Universität Duisburg-Essen), Jan Neumann (Hochschulbibliothekszentrum NRW), Professorin Dr. Kerstin Mayrberger (Interdisziplinäres Zentrum für universitäres Lehren und Lernen, Universität Hamburg) und Professor Dr. Leonhard Dobusch (Lehrstuhl für Organisationstheorie, Freie Universität Berlin). Durch die Tagung führt Jöran Muuß-Merholz, Diplom-Erziehungswissenschaftler und Gründer der Transferstelle für OER.

Weitere Informationen zu der Fachtagung „Perspektiven freier digitaler Bildungsmedien (OER) in Politik, Wissenschaft und Praxis“:

http://www.dipf.de/de/dipf-aktuell/veranstaltungen/perspektiven-freier-digitaler-bildungsmedien-oer-in-politik-wissenschaft-und-praxis

Unter dem Hashtag #OERdipf kann man die Diskussionen online verfolgen und eigene Beiträge beisteuern.

Kontakt
Presse: Philip Stirm, DIPF, +49 (0)69 24708-123, stirm@dipf.de

Weitere Informationen:

http://www.dipf.de/de/dipf-aktuell/veranstaltungen/perspektiven-freier-digitaler... – alle Details zu der OER-Tagung

Philip Stirm |

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