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Tagung zur Versorgung mit Hilfsmitteln

04.04.2013
4. Wittener Tagung zur Hilfsmittelversorgung am 5. Juni 2013 informiert über Konsequenzen aus Gesetzesänderungen

Das Zentrum Fort- und Weiterbildung der Universität Witten/Herdecke (ZFW) lädt ein zur 4. Wittener Tagung zur Hilfsmittelversorgung am 5. Juni 2013. Die Tagung informiert über neue gesetzliche Rahmenbedingungen, die auch die Versorgung mit medizinischen und pflegerischen Hilfsmitteln verändern.

Die wichtigsten Änderungen ergeben sich einerseits aus dem Sozialgesetzbuch (§ 40 SGB XI), worin die Zuständigkeiten zwischen Kranken- und Pflegekasse neu geregelt sind. Andererseits hat der Gesetzgeber auch durch das Pflegeneuausrichtungsgesetz (PNG) versucht, die Hilfsmittelversorgung zu vereinfachen. Dennoch bleiben viele Schnittstellenprobleme, Regelungslücken und unvorteilhafte Zuständigkeitszuordnungen bestehen.

Wo und wie sich diese zeigen, soll im ersten Teil der Tagung exemplarisch in drei Bereichen – stationäre Rehabilitation, aktuelle Gesetzgebung Hilfsmittelversorgung in der ambulanten (Intensiv) Pflege aufgezeigt werden. „Die Hilfsmittelversorgung ist oft frustrierend, weil viele Regelungen einfach nicht gut den tatsächlichen Krankheits- und Genesungsverläufen angepasst sind“, sagt Otto Inhester. „Fest steht, dass viel Geld, Energie und Versorgungsqualität durch unnötige Reibungseffekte verloren gehen.“

Der zweite Teil der Tagung ist daher bemüht, einige Lösungsansätze vorzustellen, die zum Teil schon Wirklichkeit sind: Das Engagement von Homecare-Unternehmen im Bereich des klinischen Entlassungsmanagements oder der Einsatz des Case Managements in hilfsmittellastigen Fällen.

Abschließend stellt das Netzwerk unabhängiger Hilfsmittelexperten (in Gründung) einen Ethikkodex zur Diskussion, der als Grundlage einer vertrauensvollen und fachlich fundierten Zusammenarbeit zwischen Patient, Leistungserbringern und Kostenträgern erheblich zu einem Bürokratieabbau beitragen kann.

Den genauen Ablauf der Tagung finden Sie unter
http://www.zentrum-weiterbildung.de/wp-content/uploads/2013/03/programm5-6-2013.pdf
Für inhaltliche Fragen steht Ihnen Herr Otto Inhester zu Verfügung: 02302/926-758, Otto.Inhester@uni-wh.de

Das Zentrum Fort- und Weiterbildung:
Das Zentrum Fort- und Weiterbildung (ZFW) der Universität Witten/Herdecke steht für praxisorientierte und theoriebasierte Bildungsangebote in den Bereichen Management & Unternehmertum, Pflege, Humanmedizin und Zahnheilkunde. Unser Ziel ist es, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Programme mit einem hohen Nutzen für die beruflichen Herausforderungen anzubieten. Dieses Ziel erreichen wir, indem wir die Fort- und Weiterbildungen in Kooperation mit den drei Fakultäten der Universität und unseren Netzwerken aus der Praxis konzipieren und durchführen. Unsere Programme entwickeln wir zusammen mit den Nutzern, um deren Bedürfnisse praxisnah aufzugreifen. Darüber hinaus gehören auch Dienstleistungen im Bereich Kongress- und Eventmanagement zum Angebot des ZFW.

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H):
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.500 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

Kay Gropp | Universität Witten/Herdecke
Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de

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