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Tagung „Gefahrstoffe 2010“ in Dortmund

21.07.2010
Das neue europäische Chemikalienrecht macht auch vor der Gefahrstoffverordnung nicht halt. So wird die Verordnung in diesem Jahr unter anderem an die EG-Verordnungen zu REACH und CLP angepasst.

Diese Neuerungen und die Verleihung des 8. Deutschen Gefahrstoffschutzpreises sind die Themen der Tagung „Gefahrstoffe 2010“, zu der die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) am 4. Oktober 2010 in die DASA nach Dortmund einlädt.

REACH und CLP schaffen eine bessere Transparenz für den sicheren Umgang mit Chemikalien. Durch diese Informationen ergeben sich neue Möglichkeiten, um Gefährdungen zu beurteilen und Schutzmaßnahmen festzulegen. Referenten aus dem Bundesarbeitsministerium berichten über die Anpassungen der Gefahrstoffverordnung und die geplanten Umsetzungen im Technischen Regelwerk. Zudem präsentieren die Sieger des 8. Deutschen Gefahrstoffschutzpreises ihre ausgezeichneten Wettbewerbsbeiträge. „Gefahrstoffe 2010“ zieht damit einen Spannungsbogen im weiten Feld des Gefahrstoffschutzes vom Regelwerk bis hin zu Beispielen guter Praxis. Das gesamte Programm der Veranstaltung befindet sich auf der Website der BAuA www.baua.de im Bereich „Aktuelles und Termine“.

Für die Tagung wird eine Teilnahmegebühr von 20 Euro erhoben, die an der Tagungskasse zu entrichten ist. Die Veranstaltung ist mit einem Fachpunkt für Fachkräfte für Arbeitssicherheit vom VDSI zertifiziert. Anmeldungen sind über die Website der BAuA möglich oder bei Hildegard Simon, Fax: 0231 90 71-22 99, E-Mail: veranstaltungen@baua.bund.de.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt. Sie ermöglichen Unternehmen wie auch der gesamten Volkswirtschaft einen Vorsprung im globalen Wettbewerb. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Rund 660 Beschäftigte arbeiten am Hauptsitz in Dortmund und den Standorten Berlin, Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

Jörg Feldmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.baua.de

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