Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Symposium zum Abschluss von GIGAWIND alpha ventus

14.02.2012
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen Ergebnisse vor

Bau- und umwelttechnische Aspekte der Offshore-Windenergie stehen am Donnerstag, 22. März 2012, im Mittelpunkt des 6. GIGAWIND-Symposiums an der Leibniz Universität Hannover. Bei der Veranstaltung wollen die Forscherinnen und Forscher anlässlich des Projektabschlusses ihre Ergebnisse vorstellen.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat GIGAWIND alpha ventus –Ganzheitliches Dimensionierungskonzept für OWEA-Tragstrukturen anhand von Messungen im Offshore-Testfeld alpha ventus seit 2000 gefördert. Seit dieser Zeit sind die Forschungsaktivitäten der Leibniz Universität auf dem Gebiet bau- und umwelttechnischer Aspekte der Offshore Windenergie mit diesem Namen verbunden.

Die Anzahl der beteiligten Institute der Fakultät ist von zunächst zwei auf mittlerweile fünf gewachsen. Alle Institute sind Mitglieder im universitären Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Bremen, Hannover und Oldenburg (ForWind) sowie in der Forschungsinitiative „Energie 2050 – Transformation des Energiesystems“ an der Leibniz Universität. Außerdem sind in dem aktuellen Forschungsprojekt das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES), sowie die Industriepartner REpower Systems SE und AREVA Wind GmbH eingebunden.

Bei GIGAWIND alpha ventus handelt es sich um das dritte Projekt der GIGAWIND-Reihe, die seit mehr als einem Jahrzehnt vom BMU gefördert wird. Das 2009 errichtete und im April 2010 in Betrieb genommene Testfeld liefert mit Hilfe von etwa 1.200 Sensoren detaillierte Zustandsinformationen über Wind, Wellen und Anlagenbetrieb und deren Auswirkungen auf Rotorblätter, Turm, Tragstruktur und Gründung.

Das 6. GIGAWIND-Symposium, organisiert vom Institut für Stahlbau, dient dazu, die Projektergebnisse darzustellen und mit Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft zu diskutieren. Die Veranstaltung umfasst Beiträge zu den Themen Einwirkungen, Konstruktion und Modellbildung. Tagungsort ist der Hörsaal 201 auf dem Conti-Campus, Königsworther Platz 1, 30167 Hannover. Die Anmeldefrist läuft bis einschließlich Freitag, 17. Februar 2012. Die Kosten betragen 60 Euro pro Person; Studierende zahlen 25 Euro. Verpflegung und Tagungsunterlagen sind im Preis enthalten.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Dipl.-Ing. Malte Gottschalk und M.Sc.-Ing. Andrés Vásquez-Rojas, vom Institut für Stahlbau an der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 3781 oder per E-Mail unter veranstaltungen@stahl.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

| Leibniz Universität Hannover
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von Batterieforschung bis Optoelektronik
23.06.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

nachricht 10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge
22.06.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften