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Die Wissenschaftskommunikation im Web of Data steht im Fokus der Vorträge, Diskussionen und Workshops auf der diesjährigen SWIB11 in Hamburg. Keynotes werden gehalten von Thomas Baker, Dublin Core Metadata Initiative; Christopher Gutteridge, University of Southampton; Herbert van de Sompel, Los Alamos National Laboratory, und Björn Brembs von der FU Berlin.
Immer mehr Akteure in der Bibliothekswelt und aus angrenzenden Bereichen experimentieren mit Semantic-Web-Technologien und Linked Open Data (LOD). Wuchs die LOD-Cloud als Ganzes 2010 um 300 Prozent, nahm die Menge an bibliothekarisch relevanten Daten um nahezu 1000 Prozent zu. Für viele Bibliotheken stellt sich die Frage, wie sie sich mit ihren Beständen in die LOD-Cloud einbringen und wie sie andererseits extern bereitgestellte LOD-Daten in eigene Anwendungen einbinden und mit domänenübergreifenden Verlinkungen deren Wert steigern können. Die dafür notwendigen Infrastrukturen werden ein Schwerpunkt des ersten SWIB-Tages sein.
Gleichzeitig sind Prinzipien und Abläufe der traditionellen Wissenschaftskommunikation derzeit stark im Wandel. Die Ursache: Zu monolithischen, zu unflexibel, zu wenig vernetzt. Konzepte wie „Nanopublikationen“, „Semantic Publishing“, „Open Data“, „Enhanced Publications“ oder „Research Objects“ markieren den Weg hin zu einer konsequent webbasierten, den gesamten Forschungs- und Publikationsprozess umgreifenden Daten- und Serviceinfrastruktur. Mit diesen Entwicklungen beschäftigt sich der zweite Konferenztag der SWIB11.
Erstmals bietet die SWIB11 am Tag vor der Hauptkonferenz Workshops und Tutorials an, die für Neueinsteiger/innen eine Einführung in Linked Open Data bieten und einzelne Fragestellungen praxisorientiert vertiefen.
SWIB11 richtet sich zum einen an Entscheider/innen in Bibliotheken, die strategische Hintergrundinformation zum Semantic Web und zum in jüngster Zeit viel diskutierten „Web of Linked Data“ suchen. Zum anderen wendet sie sich an Praktiker, die ein Semantic Web Projekt in Bibliotheken umsetzen oder umsetzen wollen. Wie in den vergangenen Jahren ist es ein wichtiges Ziel der Konferenz, die informelle Vernetzung von Bibliothekar/innen und IT-Expert/innen zu unterstützen.
Das Programm sowie detaillierte Informationen zur Konferenz SWIB11 - Semantic Web in Bibliotheken finden sich unter der URL http://www.swib.org.
Über die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft:
Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft ist das weltweit größte Informationszentrum für wirtschaftswissenschaftliche Literatur mit einem überregionalen Auftrag – online wie offline. Heute beherbergt die Einrichtung rund 4 Millionen Bände und 32.000 laufend gehaltene Zeitschriften. Daneben stellt die ZBW die wohl am schnellsten wachsende Sammlung von Open-Access-Dokumenten im Internet zur Verfügung: EconStor, der digitale Publikationsserver, verfügt heute über 26.000 frei zugängliche Aufsätze und Working Papers. Mit EconBiz, der Suchmaschine für internationale wirtschaftswissenschaftliche Fachinformationen, können Studierende oder Wissenschaftler/innen in über 8 Millionen Datensätzen recherchieren. Die ZBW gibt die beiden wirtschaftspolitischen Zeitschriften Wirtschaftsdienst und Intereconomics heraus und betreibt zusammen mit dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) das Peer-Review-Journal Economics, das nach dem Prinzip des Open Access konzipiert ist. Die ZBW ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft und seit 2007 Stiftung des öffentlichen Rechts.
Über das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz
Seit über 35 Jahren ist das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) ein Dienstleistungs- und Entwicklungspartner für Bibliotheken. Das hbz bietet ein vielfältiges Spektrum von bibliothekarischen Angeboten. Dazu gehört die hbz-Verbunddatenbank, in der die kooperativ erstellten Nachweise von derzeit 16 Millionen Titeln und 36 Millionen Bestandsdaten der Verbundbibliotheken in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz enthalten sind. Mit der Digitalen Bibliothek (DigiBib) stellt das hbz ein maßgeschneidertes Internet-Portal für Bibliotheken und andere Wissensanbieter zur Verfügung. Es ermöglicht Anwendern den Zugriff auf die hbz-Verbunddatenbank und ihre Partnerdatenbanken sowie auf internationale Informationsquellen aus allen Fachgebieten. Die in die DigiBib integrierte Online-Fernleihe ermöglicht den schnellen und mühelosen Zugang zu bundesweit verfügbaren Beständen aus wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken. Das hbz gehört zum Geschäftsbereich des „Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie“ des Landes Nordrhein-Westfalen.
Pressekontakt:
DR. DOREEN SIEGFRIED
Pressesprecherin
ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
Düsternbrooker Weg 120
D-24105 Kiel
T: +49 [0] 431. 88 14-455
E: d.siegfried@zbw.eu
TIZIANE SCHÖN
Leiterin Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
hbz – Hochschulbibliothekszentrum NRW
Postfach 270451
D-50510 Köln
T: +49 [0] 221. 400 75-138
E: schoen@hbz-nrw.de
Dr. Doreen Siegfried | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.hbz-nrw.de
www.zbw.eu
Weitere Berichte zu: DigiBib > Hochschulbibliothekszentrum > Linked Open Data > LOD-Cloud > Semantic desktop > SWIB11 > Wissenschaftskommunikation > ZBW
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Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
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„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
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Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
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