Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Was suchen Geologen vom Oberrhein in Greifswald?

02.04.2012
Der Oberrheinische Geologische Verein (OGV) führt vom 10. bis zum 14. April 2012 seine Jahrestagung am Institut für Geographie und Geologie der Universität Greifswald durch.
Die Tagung der süddeutschen Geologen findet erstmalig in dieser Region statt. Insgesamt werden 135 Tagungsteilnehmer erwartet. Die Tagung ist eine gemeinsame Veranstaltung des OGV, des Instituts für Geographie und Geologie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und des Geologischen Dienstes im Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie von Mecklenburg-Vorpommern.

Die Tagung bietet den Teilnehmern neben einer Vortragsveranstaltung am Mittwoch, 11. April 2012, ein Exkursionsprogramm zu geologisch interessanten Standorten in Mecklenburg-Vorpommern. Schwerpunkt der Exkursionen sind die Quartär- und Küstengeologie. So wird es unter anderem Touren zur Greifswalder Oie sowie auf die Halbinsel Jasmund auf Rügen geben. Auch der Geopark „Mecklenburgische Eiszeitlandschaft“ sowie die Tonvorkommen bei Friedland sind Exkursionsziele.

Spannend für die Gäste aus Süddeutschland dürften auch die Fachvorträge zu geologischen Fragestellungen aus der Region sein. Unter anderem wird es um den Baugrund des Zwischenlagers Nord in Lubmin sowie Steine-und-Erden-Lagerstätten in Mecklenburg-Vorpommern gehen. Ein Vortrag von Prof. Dr. Ralf-Otto Niedermeyer vom LUNG Mecklenburg-Vorpommern trägt den Titel „Geopotenziale eines Tourismuslandes − Von alten geologischen Strukturen und neuen strategischen Herausforderungen.“

Der Oberrheinische Geologische Verein zählt heute über 800 Mitglieder, die zum größten Teil aus dem süddeutschen Raum aber auch aus anderen Bundesländern, aus Europa und Übersee stammen. Ein Hauptziel des Vereins besteht darin, seinen Mitgliedern die geologischen Besonderheiten in Deutschland und der näheren Umgebung näher zu bringen. Der OGV wurde vor 141 Jahren in Bad Rotenfels im damaligen Großherzogtum Baden gegründet. Eines der Gründungsmitglieder war der spätere Greifswalder Professor Emil Wilhelm Cohen. Ein wichtiges Ziel für die Gründung des Vereins war die Einrichtung einer „Badischen Geologischen Landesanstalt“. Das war eine Behörde, die der heutigen Geologischen Abteilung im Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) in Güstrow entspricht. Einen weiteren Bezug zwischen OGV und dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern verkörpert der Anfang des 20. Jahrhunderts tätige Geologe Wilhelm Deecke (1862 − 1934), der einerseits die Universitäts- und Landesgeologie Pommerns mit seiner 1907 veröffentlichten Schrift zur „Geologie von Pommern“ begründete, der andererseits aber später in Freiburg i. Br. als Leiter der dortigen Badischen Geologischen Landesanstalt tätig war.

Weitere Informationen
Homepage des OGV http://www.ogv-online.de/
Institut für Geographie und Geologie http://www.mnf.uni-greifswald.de/institute/geo.html
Für redaktionelle Zwecke im Zusammenhang mit der Pressemitteilung dürfen die Bilder unter Angabe der Urheber kostenfrei verwendet werden. Für kommerzielle Zwecke fragen Sie bitte in der Presse- und Informationsstelle nach:
http://www.uni-greifswald.de/informieren/pressestelle/download-presseinformationen/pressefotos-2012/pressefotos-april-2012.html

Ansprechpartner an der Universität Greifswald
Prof. Dr. Martin Meschede
Geschäftsführender Direktor
Institut für Geographie und Geologie
Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 17a, 17487 Greifswald
Telefon 03834 86-4560/-4570
Mobil 0170 3414001
meschede@uni-greifswald.de

Jan Meßerschmidt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-greifswald.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise