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Die subjektive Seite der Schizophrenie

17.02.2011
Tagung zu integrierter Versorgung als Zukunftsmodell

In Zeiten sich verändernder Versorgungsstrukturen und Gesundheitssysteme gilt es Fragen nach der Vernetzung von ambulanter und stationärer Versorgung im Rahmen integrierter Versorgungsangebote zu beantworten.

Sowohl strukturelle als auch inhaltliche Veränderungen sind Voraussetzungen für ein Gesundheitsmodell der Zukunft. Wie wirkt sich die Entwicklung der Versorgungslandschaft, etwa die integrierte Versorgung oder die Gründung neuer Versorgungszentren durch verschiedene Träger aus? Wie wird diese Entwicklung von Betroffenen und Professionellen wahrgenommen und aus wissenschaftlicher und gesundheitspolitischer Sicht beurteilt?

Zur Information über Inhalte der Tagung, die vom 23. bis zum 25. Februar in Hamburg stattfindet, laden wir alle interessierten Journalistinnen und Journalisten herzlich zu einer

Pressekonferenz ein:

Termin: Mittwoch, 23. Februar 2011, um 12.30 Uhr
Ort: Hauptgebäude der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1
Gesprächspartner: die Veranstalter Prof. Dr. Dieter Naber aus Hamburg (UKE), Prof. Dr. Michael Krausz aus Vancouver, Prof. Dr. Michaela Amering aus Wien, Professor Martin Lambert aus Hamburg, Professor Thomas Bock aus Hamburg (UKE) und Priv.-Doz. Dr. Anne Karow aus Hamburg (UKE).

Kontakt für Journalisten und Teilnehmer: Birgit Hansen, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik u. Poliklinik f. Psychiatrie und Psychotherapie, Martinistr. 52, 20246 Hamburg, Tel. 040-7410-55616.

Wie können knapper werdende Ressourcen darüber hinaus in einem möglichst guten Kosten-Nutzen-Verhältnis eingesetzt werden? Zu dieser Frage existieren wichtige erste Daten aus verschiedenen Modellen der Integrierten Versorgung. Auf der Grundlage dieser Daten kann eine sinnvolle Diskussion über effektive und wirtschaftliche Versorgungsstrukturen stattfinden. Wie werden die strukturellen Entwicklungen aus der Sicht von Betroffenen und Behandlern, aus der Sicht von niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten sowie aus wissenschaftlicher Sicht und aus der Sicht von Krankenkassen und der Gesundheitspolitik beurteilt?

Darüber hinaus sind Beziehungsaspekte und individuelle Auswirkungen moderner Versorgungsstrukturen zu berücksichtigen. Welche Bedürfnisse liegen bei allen Beteiligten vor? Was sind die Gemeinsamkeiten? Wo liegen die Unterschiede? Wie muss/kann sich die therapeutische Beziehung verändern? Wie flexibel ist z.B. Psychopharmakotherapie und wo liegen die Grenzen einer individuellen Anpassung der Behandlung? Wichtige Diskussionen beziehen sich dabei auf die Frage, inwieweit eine integrierte Versorgung den Bedürfnissen nach individueller Therapie entspricht und sich im Alltag für Betroffene, ihre Angehörige und Professionelle bewährt.

Konzepte wie die der Zu-Hause-Behandlung sind bereits seit vielen Jahren State of the Art und werden dennoch weiterhin ungenügend umgesetzt. Wie sehen die konkreten Erfahrungen von Betroffenen, Angehörigen und Behandlern mit einer zu Hause stattfindenden Behandlung aus? Fühlen sich Angehörige anders zuständig und anders betroffen oder belastet, wenn die Behandlung immer weniger in der Klinik stattfindet? Wie muss sich die Psychiatrie auf dem Weg nach draußen verändern?

Zu diesen und anderen aktuellen Themen werden wieder kompetente Referenten berichten, Betroffene, Angehörige und Professionelle. Es wird viel Zeit geben für Diskussion und Austausch, zu speziellen Themen finden Workshops statt.

Zu dieser Tagung erwarten wir 350 und mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Klinik und Forschung.

Christine Jähn | idw
Weitere Informationen:
http://www.uke.uni-hamburg.de

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