Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Strukturwandel zu Metropolen: Soziologen der Ruhrgebiets-Universitäten vergleichen international

17.09.2009
Erste DGS-Regionalkonferenz in Bochum und Dortmund

Nun muss der Energieriese Eon das in Datteln im Ruhrgebiet für 1,2 Mrd. Euro fast fertiggestellte neue Kohlekraftwerk aus Umweltschutzgründen in Teilen stilllegen - das Ende der Kohlesubventionen ist in Sicht, und die Fragen des Strukturwandels haben das Ruhrgebiet weiterhin fest im Griff.

Was im Strukturwandel zu Metropolen konkret passiert und was passieren muss, diskutieren Forscher, Politiker und Praktiker aus Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden bei der ersten Regionalkonferenz der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, die von Soziologen der Universitäten Bochum, Dortmund, Duisburg-Essen und FernUniversität Hagen veranstaltet wird, vom 28. bis zum 30. September in Bochum und Dortmund.

Programm im Internet

Das Programm und weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
http://www.soziologie.de
Innovationen und Wachstumspotentiale
Metropolregionen fragen sich vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise und globaler Zusammenhänge, welche Entwicklungen und grundlegenden Veränderungen für eine nachhaltige Zukunft notwendig sind. International werden viele Mega-Cities durch Umweltprobleme, demographischen und wirtschaftlichen Wandel vor große Herausforderungen gestellt. Solche Herausforderungen für Metropolen bringen aber auch Innovationen, Visionen und neue Wachstumspotentiale für Wirtschaft und Beschäftigung hervor. Studien zum Strukturwandel der großen europäischen Metropolregionen zeigen, dass wissensintensive Beschäftigung in Industrie oder in Dienstleistungen oder auch in einem Mix in beiden Bereichen neu entstehen kann. Insgesamt geht der Trend weg von einer Kultur der Produktion hin zur Produktion von Kultur. Mit den Fragen der konkreten Formen, der Gestaltungs- und Steuerungsmöglichkeiten und der Herausforderungen des Strukturwandels von und zu Metropolen beschäftigt sich die erste Regionalkonferenz der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Soziologen aus ganz Deutschland und international renommierte Sozialwissenschaftler stellen an drei Tagen wissenschaftliche Ergebnisse zur Diskussion, zu der auch Praktiker aus Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden geladen sind.

Vergleichende Perspektive

Die Konferenz "Strukturwandel zu Metropolen?" findet gleichsam am Vorabend des Jahres der Kulturhauptstadt "Ruhr.2010", in Dortmund und Bochum statt. Sie wird von einem Verbund der Soziologen der vier Universitäten Ruhr-Universität Bochum, Technische Universität Dortmund, Universität Duisburg-Essen und FernUniversität in Hagen im Namen der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) veranstaltet. Ziel der Konferenz ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse zum grundlegenden Wandel von Organisation, Kultur und Produktion in Metropolen in einer international vergleichenden Perspektive auszutauschen und diese in einer breiteren interessierten Öffentlichkeit zu diskutieren.

Weitere Informationen

Marco Förster, Tagungsbüro DGS-Regionalkonferenz, Tel. 0234/32-25167, E-Mail: dgs-regionalkonferenz@rub.de, Internet: http://www.soziologie.de

Redaktion: Meike Drießen

Dr. Josef König | idw
Weitere Informationen:
http://www.soziologie.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht „Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg
25.04.2017 | Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.

nachricht Berührungslose Schichtdickenmessung in der Qualitätskontrolle
25.04.2017 | Optence e.V. - Kompetenznetz Optische Technologien Hessen/Rheinland-Pfalz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungen

Berührungslose Schichtdickenmessung in der Qualitätskontrolle

25.04.2017 | Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur lückenlosen Qualitätsüberwachung in der gesamten Lieferkette

25.04.2017 | Verkehr Logistik

Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland

25.04.2017 | Wirtschaft Finanzen