Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Stromnetze von morgen - Fachtagung im Darmstadtium zu intelligenten Stromnetzen

15.04.2011
Der Ausstieg aus der Kernenergie und der Ausbau der regenerativen Energien stellen völlig neue Anforderungen an die Versorgungsnetze. Immer mehr Strom aus regenerativen Quellen wird in das Netz eingespeist.

Dieses Stromaufkommen unterliegt jedoch starken Schwankungen. Das schwankende Stromangebot muss mittels moderner Informations- und Kommunikationstechnologie mit dem Stromverbrauch in Einklang gebracht werden.

Die Stromnetze der Zukunft müssen intelligent werden (Smart Grids). Sechs europäische und sechs deutsche Forschungsprojekte beschäftigen sich derzeit mit diesem Thema. Am 12. und 13. April 2011 trafen sich über 200 Experten aus ganz Europa zum Symposium "Innovative Informations- und Kommunikationstechnologien als Rückgrat von Smart Distribution" in Darmstadt.

Ziel war der Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen europäischen und deutschen Leuchtturmprojekten. Die Schirmherrschaft hatte die EU-Kommission und die Energietechnische Gesellschaft (ETG) im VDE (VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.) übernommen. Unterstützt wurde die Veranstaltung im Wissenschafts- und Kongresszentrum durch die HSE.

Vielfalt der Forschungsprojekte

In Deutschland laufen zurzeit parallel sechs Projekte unter dem Synonym E-Energy, gefördert von den Bundesministerien für Wirtschaft (BMWi) sowie Umwelt und Reaktorsicherheit (BMU) mit dem Ziel, innovative Lösungen in Verbindung mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik für die Gestaltung von Smart Grids in der Verteilungsebene zu entwickeln und in der Praxis zu erproben.

Gleichzeitig startete die EU- Kommission ebenfalls sechs Projekte mit ähnlichen Zielstellungen. Das Symposium in Darmstadt hatte das Ziel, alle zwölf Projektteams zum Erfahrungsaustausch zusammenzuführen und Lösungen sowie Ergebnisse zu diskutieren.

Bernhard Fenn, Prokurist der HSE, der das südhessische Smart Grid-Projekt "web2ergy" leitet, wertete das Symposium als großen Erfolg: "Es war wichtig, dass die Beteiligten aus den verschiedenen Projekte zusammengebracht wurden und sich austauschen konnten. Dieser Austausch soll auch zukünftig fortgeführt werden." Eine Projektgruppe wurde beauftragt, gemeinsame Handlungsempfehlungen für die notwendigen politischen und gesetzlichen Rahmenbedingen zu erarbeiten.

Smart Grid in Südhessen - EU Projekt web2energy

Auch in Südhessen wird an den Stromnetzen der Zukunft geforscht.
Ein Konsortium aus zehn europäischen Unternehmen erarbeitet bis 2012 einheitliche Kommunikationsstandards für die intelligenten Stromnetze (Smart Grids). Das auf drei Jahre angelegte Forschungsprojekt kostet rund fünf Millionen Euro. 2,9 Millionen Euro steuert die Europäische Union bei - den Rest teilen sich die beteiligten Unternehmen aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande und Polen. Die Leitung des Projektes mit dem Titel "web2energy" liegt bei der Darmstädter HEAG Südhessische Energie AG (HSE).
Pressekontakt:
Michael Leukam
HEAG Suedhessische Energie AG (HSE)
Konzernkommunikation
Frankfurter Str.110
64293 Darmstadt
Telefon: 06151 701-1153
Telefax: 06151 701-1169
E-Mail: presse@hse.ag

Michael Leukam | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.hse.ag

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

nachricht Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen
01.12.2016 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie