Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Strategien gegen die Stromfresser Computerraum und Labor

02.03.2009
Rechenzentren und Labore sind enorme Energiefresser. Als Hauptproblem gelten Klimaanlagen und Ventilation, die Computerserver in Firmen vor Überhitzung schützen oder die Temperatur in Forschungslaboren konstant halten.

Welche Maßnahmen für mehr Energieeffizienz undNachhaltigkeit sorgen können, ist das Thema eines Kolloquiums am 5. März in der Luxemburger Handelskammer. Die Veranstaltung unter dem Titel "Making Data Centres and Laboratories more Sustainable" wird 90 internationale Experten zusammenbringen.

Das Kolloquium wird organisiert von der Universität Luxemburg, dem "S-Lab Project" (Safe, Successful, Sustainable Laboratories) aus Großbritannien und der "US Labs21"-Initiative.

IT-Räume und Labore, die so genannte "Best practises" zum Energiesparen befolgen, können ihre Stromrechnung deutlich reduzieren und sogar halbieren. Darüber hinaus zeigen "Best practises"-Beispiele, dass Energieeffizienz nicht die Sicherheit dieser sensiblen Zentren gefährdet. Auf dem Kolloquium werden diese "Best practices" von führenden Experten und Unternehmen vorgestellt.

Redner sind unter anderem Reto Naef, Forschungsdirektor des Unternehmens Novartis (Schweiz), Peter James, Professor für Umweltmanagement an der University Bradford (Großbritannien), sowie Geoffrey Bell, Professor für Energie und Umweltenergie-Technologie am Lawrence Berkeley Laboratory (USA). Ziel der Veranstaltung ist ein Informationsaustausch zwischen Experten aus dem Ausland und örtlichen Forschern und Projektbeauftragten aus der Großregion.

Das Kolloquium richtet sich an Architekten und Ingenieure, Leiter von Informatikabteilungen in Firmen mit großen Rechenzentren wie Banken, Behörden oder Universitäten, an Forschungslabore, an Laborausstatter und an Politiker. Weitere Informationen auf der Website der Universität Luxemburg, www.uni.lu, unter der Rubrik Université/Développement durable.

Die Universität Luxemburg sieht eine ihrer Aufgaben darin, nachhaltige Entwicklung durch Forschung und Lehre in der Gesellschaft zu verankern und Hilfe bei der Umsetzung zu leisten. So ist die Universität dem "International Sustainable Campus Network" beigetreten, das sich international für die Entwicklung beispielhafter Lösungen im Campus Design für Energie- und Wassereffizienz einsetzt.

Ansprechpartner für Interviewanfragen:
Dr. Ariane König, ariane.koenig@uni.lu, Tel. + 352 46 66 44 6233

Britta Schlüter | idw
Weitere Informationen:
http://www.labs21century.gov
http://www.heepi.org.uk
http://www.uni.lu/l_universite/developpement_durable

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise