Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Staatssekretär eröffnet in Berlin die "klimazwei"-Abschlusskonferenz

19.05.2009
Meyer-Krahmer: "In der Krise in den Klimaschutz investieren"

Der Klimawandel verlangt zweierlei: Wir müssen den Ausstoß von Treibhausgasen senken und zugleich lernen, uns besser an die Veränderung des Klimas anzupassen, die nicht mehr vermeidbar ist.

"Mit Forschung dem Klimawandel zu begegnen bedeutet auch, Quellen für neues Wachstum zu erschließen. Innovationen zum Klimawandel sind das Gebot der Stunde. Wir müssen - gerade auch in der Wirtschaftskrise - weiter in Forschung und Innovation für den Klimaschutz investieren", sagte Staatssekretär Prof. Frieder Meyer-Krahmer bei der Eröffnung der Konferenz "klimazwei".

Bei der Konferenz beraten am Dienstag und Mittwoch im Berliner Umweltforum 250 Experten aus Industrie, Forschung und Politik. Ihre zentralen Themen sind Chancen und Risiken des Klimawandels und die damit verbundenen Folgen für Forschung und Innovation.

Woher das neue Wachstum kommt: Die Hightech-Strategie

Wichtige Grundlage hierbei sind die Ergebnisse des Förderschwerpunkts "klimazwei". In 40 Projekten haben Forscher in engem Verbund mit der Wirtschaft erste beispielhafte Lösungen für zahlreiche Sektoren erarbeitet - von der Landwirtschaft über industrielle Produktionsprozesse bis hin zur Logistik. Dazu gehören eine bessere Wärmeisolierung von Glasdächern im Gartenbau, die Kohlendioxid-Minderung bei der Eisenerzeugung oder das klimaorientierte Management beim Pakettransport.

Konkret entwickelte beispielsweise das Projekt SAFE (www.safe-projekt.de) Lösungen, um vor drohenden Gefahren, zum Beispiel extremen Wetterereignissen, rechtzeitig zu informieren und kurzfristige Schutzmaßnahmen zu ermöglichen. Die Idee: Maßgeschneiderte Informationen können Leben retten, Eigentum schützen, Produktionen sichern oder Energie einsparen. Unter Federführung des Fraunhofer-Instituts für Software- und Systemtechnik wurden mit mehreren Industriepartnern neuartige Unwettersensoren entwickelt und mit bestehenden Wetterstationen vernetzt. Dadurch werden neben der genauen, schnellen und zielgerichteten Warnung von Betroffenen auch automatische Systeme mit einbezogen.

Mit der im Jahr 2006 gestarteten Maßnahme "klimazwei" bestätigte das BMBF die internationale Vorreiterrolle Deutschlands bei Forschung und Entwicklung zum Klimawandel. Die Förderung umfasste in der Laufzeit von 2006 bis 2009 insgesamt 38 Millionen Euro. Im Rahmen der zweitägigen Konferenz wird auch diskutiert werden, welche zukünftigen Handlungsschwerpunkte sich für Klimaschutz und Anpassung abzeichnen und wo sich die deutsche Industrie eine gute Ausgangslage erarbeitet hat.

Silvia von Einsiedel | idw
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/press/2554.php
http://www.klimazwei.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017
16.08.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

nachricht Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen
15.08.2017 | Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie - Hans-Knöll-Institut (HKI)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten den „anderen Hochtemperatur-Supraleiter“

Eine von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) geleitete Studie zeigt, dass Supraleitung und Ladungsdichtewellen in Verbindungen der wenig untersuchten Familie der Bismutate koexistieren können.

Diese Beobachtung eröffnet neue Perspektiven für ein vertieftes Verständnis des Phänomens der Hochtemperatur-Supraleitung, ein Thema, welches die Forschung der...

Im Focus: Tests der Quantenmechanik mit massiven Teilchen

Quantenmechanische Teilchen können sich wie Wellen verhalten und mehrere Wege gleichzeitig nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dieses Prinzip basiert auf Borns Regel, einem Grundpfeiler der Quantenmechanik; eine mögliche Abweichung hätte weitreichende Folgen und könnte ein Indikator für neue Phänomene in der Physik sein. WissenschafterInnen der Universität Wien und Tel Aviv haben nun diese Regel explizit mit Materiewellen überprüft, indem sie massive Teilchen an einer Kombination aus Einzel-, Doppel- und Dreifachspalten interferierten. Die Analyse bestätigt den Formalismus der etablierten Quantenmechanik und wurde im Journal "Science Advances" publiziert.

Die Quantenmechanik beschreibt sehr erfolgreich das Verhalten von Partikeln auf den kleinsten Masse- und Längenskalen. Die offensichtliche Unvereinbarkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

Anbausysteme im Wandel: Europäische Ackerbaubetriebe müssen sich anpassen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Einblicke in die Welt der Trypanosomen

16.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Maschinensteuerung an Anwender: Intelligentes System für mobile Endgeräte in der Fertigung

16.08.2017 | Informationstechnologie

Komfortable Software für die Genomanalyse

16.08.2017 | Informationstechnologie