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Softwarepatente und die Schönheit von optimalen geometrischen Formen

05.09.2011
Tagung zum Thema Optimierung 12. bis 16. September 2011 / Einladung

Geschwindigkeit, Energieverbrauch, Härte, Biegsamkeit, Design – hier handelt es sich um Parameter, die bei technischen Geräten, Werkstücken oder Prozessen mithilfe der Mathematik sorgfältig gegeneinander abgewogen werden.

Vom 12. bis 16. September 2011 treffen sich Expertinnen und Experten der mathematischen Modellierung und Optimierung an der Technischen Universität Berlin zur „25. IFIP TC7-Conference on System Modeling and Optimization“, um sich über neueste Trends und Anwendungen auszutauschen. TU-Professoren referieren über die Patentierbarkeit von Software und die Schönheit optimaler geometrischer Formen.

Rund 350 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 37 Ländern werden auf dieser Tagung über mathematische Grundlagen der Optimierung und neue Anwendungen sprechen und diskutieren. Wir möchten Sie speziell auf die Session über Softwarepatente mit Prof. Dr. Martin Grötschel und die Vorlesung „Optimal geometry as art“ über den Zusammenhang von Optimierung, Geometrie und Kunst von Prof. Dr. John M. Sullivan hinweisen.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zur Konferenz eingeladen:

Zeit: 12. bis 16. September 2011
Ort: TU Berlin, Mathematikgebäude, Straße des 17. Juni 136, 10623 Berlin
12.9., 18.15 Uhr, Raum He 101
Session über Softwarepatente
Software ist eigentlich nicht patentierbar, andererseits beruhen viele technische Innovationen darauf. Die Industrie kann mit der Nutzung von innovativer Software viel Geld verdienen. Wann sich Software patentieren lässt und wo die Grenzen sind, das werden Experten des Europäischen Patentamtes aufzeigen. Da das Thema unter Softwareentwicklern und Anwendern umstritten ist, wird der Generalsekretär der International Mathematical Union (IMU) und Leiter des Fachgebiets Informationstechnik an der TU Berlin, Prof. Dr. Martin Grötschel, die Position der IMU zu dieser Frage erläutern.
14.9., 18.15 Uhr, Raum He 101
Abendvorlesung „Optimal geometry as art“
Prof. Dr. John M. Sullivan, Leiter des Fachgebiets Mathematische Visuali-sierung an der TU Berlin, referiert über den Zusammenhang zwischen Geometrie, Optimierung und Kunst. Computergrafiken wie die eines dicken Seils mit engem Knoten von minimaler Länge und Biegsamkeit, zeigen, dass optimal geometrische Formen nicht nur aus mathematischer Sicht elegant, sondern auch schön sind.

Organisatoren und Veranstalter

Organisiert wird die Konferenz von den TU-Professoren Fredi Tröltzsch und Dietmar Hömberg, der auch am Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik Berlin forscht. Veranstalter ist die „International Federation of Information Processing“ (IFIP), eine international renommierte Dachorganisation für nationale wissenschaftliche Gesellschaften auf dem Gebiet der Informationsverarbeitung.

Informationen erteilen Ihnen gern: Prof. Dr. Dietmar Hömberg, TU Berlin, Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik, Tel.: 030/2037 2491, E-Mail: dietmar.hoemberg@wias-berlin.de, und Prof. Dr. Fredi Tröltzsch, TU Berlin, Institut für Mathematik, Tel.: 030/314-79687, E-Mail: troeltzsch@math.tu-berlin.de, Internet: www.ifip2011.de

Stefanie Terp | idw
Weitere Informationen:
http://www.ifip2011.de
http://www.tu-berlin.de/

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