Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Software Engineering Symposium 2009: Die Krise zur Innovation nutzen

23.04.2009
Vom Formel 1 Renner bis zum Toaster - ohne Software funktioniert heute fast nichts mehr. Vor allem für den Mittelstand ist Software Engineering Kompetenz ein zentraler Schlüssel zum Markterfolg.

Das "Software Engineering Symposium 2009" präsentiert und diskutiert neue Ansätze, Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Initiative "Software Engineering 2006" des BMBF. Die Veranstaltung findet am 3. Juni 2008 ab 13:00 Uhr im Bonn-Aachen International Center for Information Technology B-IT in Bonn statt. Es sprechen u.a. der Essener Requirements Engineering-Experte Prof. Dr. Klaus Pohl und sd&m-Vorstand Dr. Uwe Dumslaff.

Moderne Produkte enthalten in zunehmendem Maße den "Werkstoff" Software als zentralen Bestandteil. In vielen technischen Bereichen ist das Software Engineering aufgrund dieser Gewichtsverschiebung von der Hardware hin zur Software zur entscheidenden Kernkompetenz geworden, die den Markterfolg sichert. Zum einen, weil die Softwarekomponenten eines Produkts schnell und in immer kürzer werdenden Innovationszyklen angepasst werden können. Zum anderen liegen die Vorteile von Software in ihrer integrierenden Funktion. Software-basierte Lösungen erlauben durch ihre Kombinationen und Interaktionen neue bisher nicht gekannte Funktionen und Qualitäten.

Zur Stärkung der Softwaretechnik in Deutschland hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vor drei Jahren die Forschungsoffensive "Software Engineering 2006" gestartet. Dadurch sollten insbesondere softwareentwickelnde kleine und mittlere Unternehmen in die Lage versetzt werden, auf Veränderungen rasch zu reagieren und den erforderlichen Wandel aktiv zu meistern.

Zusammen mit Kooperationspartnern aus Industrie und Forschung stellt Fraunhofer FIT nun aktuelle Ergebnisse und Anwendungen vor, die im Rahmen des Förderprogramms entwickelt wurden. Das Symposium möchte Software-Entwickler, -Anwender und Entscheidungsträger aus der industriellen Praxis und Wissenschaftler zusammen bringen, um aktuelle Themen, neue Ansätze und Erkenntnisse sowie die Erfahrungen aus der Initiative "Software Engineering 2006" zu präsentieren und zu diskutieren.

Thematische Schwerpunkte sind End User Development, Usability, Flexibilisierung von Dokumenten- und Prozesslandschaften, Engineering komplexer Regelungssysteme mit Embedded-Charakter sowie service-orientierte Architekturen.

Die Keynotes halten der Essener Requirements Engineering-Experte Prof. Dr. Klaus Pohl und sd&m-Vorstand Dr. Uwe Dumslaff. Im Abschluss-Panel "Softwareforschung im Mittelstand - Die Krise zur Innovation nutzen" diskutieren u.a. MinR Dr. Rainer Jansen, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Dr. Uwe Dumslaff, Vorstand Capgemini sd&m und Prof. Dr. Matthias Jarke, Fraunhofer FIT / RWTH Aachen und Prof. Dr. Klaus Pohl die aktuelle Situation der deutschen Softwarebranche.

Das "Software Engineering Symposium 2009" findet am 3. Juni 2009 im Gebäude des Veranstaltungspartners, dem Bonn-Aachen International Center for Information Technology B-IT, in Bonn statt und beginnt um 13:00 Uhr.

Mehr Informationen und Anmeldung unter
http://www.fit.fraunhofer.de/events/swe2009.html
Kontakt:
Alex Deeg
pr@fit.fraunhofer.de
Telefon: +49 2241 14-2208

Alex Deeg | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.fit.fraunhofer.de/events/swe2009.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt
20.09.2017 | Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH

nachricht Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle
20.09.2017 | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Drohnen sehen auch im Dunkeln

20.09.2017 | Informationstechnologie

Pfeilgiftfrösche machen auf „Kommando“ Brutpflege für fremde Kaulquappen

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein

20.09.2017 | Energie und Elektrotechnik