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Smarte Stromnetze für smarte Mobilität

04.02.2011
Die Zukunft der Versorgung mit elektrischer Energie beruht auf intelligenten Stromnetzen. Dies hat besondere Bedeutung aufgrund der zunehmenden Einspeisung nicht konstant anfallender erneuerbarer Energie aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen.
Das Symposium „Smart Grids & Elektromobilität" bietet am 30. März 2011 im SiemensForum München umfassende Einblicke in die Strategien bedeutender Energiekonzerne und die E-Mobilitäts-Konzepte führender Automobilhersteller.

Es wirft zudem einen Blick in die Zukunft, von der Nutzung herausragender Technologien aus der Raumfahrtforschung bis hin zu visionären Konzepten hinsichtlich Stadtplanung und urbaner Mobilität von morgen.

Die Zukunft der Versorgung mit elektrischer Energie beruht auf intelligenten Stromnetzen. Dies hat besondere Bedeutung aufgrund der zunehmenden Einspeisung nicht konstant anfallender erneuerbarer Energie aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen.

„Smart Grids" vernetzen Stromproduzenten stärker mit Stromkonsumenten und ermöglichen durch Bereitstellung der notwendigen Netzdaten, Angebot und Nachfrage elektrischer Energie optimal zu steuern. Der Austausch von Energieströmen in beide Richtungen sowie eine automatische Steuerung des Verbrauchs erlaubt die Vermeidung von Lastspitzen, einen effizienteren Betrieb von Kraftwerken, eine gleichmäßigere Auslastung der Netze und liefert letztendlich einen großen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Die Etablierung von Smart Grids stellt allerdings auch eine große finanzielle Herausforderung dar. So wird das weltweite Investitionsvolumen auf rund 300 Mrd. EUR pro Jahr geschätzt.

Ein wesentlicher Treiber für die Realisierung von Smart Grids ist die Elektromobilität. So wird in Deutschland im Jahr 2020 von einem Anteil der Elektrofahrzeuge an den Neuzulassungen von rund 10 Prozent ausgegangen, weltweit soll der Anteil nach Expertenschätzungen im Jahr 2025 rund 15 % betragen. Smart Grids erlauben, die Ladephasen von E-Mobilen z. B. mit nächtlichen Windenergieüberschüssen zu synchronisieren oder die Batterien angeschlossener Elektrofahrzeuge als Stromspeicher und Netzpuffer zu nutzen.

Die prognostizierten Marktanteile für Elektrofahrzeuge lassen sich aber nur erreichen, wenn die Fahrzeuge auch die Erwartungen der Kunden erfüllen - z.B. hinsichtlich Design, Fahrverhalten und Preis. Bereits heute bieten Premium- und Volumenhersteller sehr attraktive Modelle an - von leistungsstarken Sportwagen bis zu kleinen Fahrzeugen für den Stadtverkehr. Die individuelle Ausgestaltung der E-Fahrzeuge wird unter Berücksichtigung umfangreicher Markstudien gezielt vorangetrieben. Aspekte wie die Weiterentwicklung der Batterietechnologie und der Technologien für Hochvolt-Bereiche im Bordnetz oder eine weitere Gewichtseinsparung durch konsequenten Leichtbau stellen jedoch unverändert große technische Herausforderungen dar.

Das Symposium „Smart Grids & Elektromobilität" bietet am 30. März 2011 im SiemensForum München umfassende Einblicke in die Strategien bedeutender Energiekonzerne und in die E-Mobilitäts-Konzepte führender Automobilhersteller.

Es wirft zudem einen Blick in die Zukunft, von der Nutzung herausragender Technologien aus der Raumfahrtforschung bis hin zu visionären Konzepten hinsichtlich Stadtplanung und urbaner Mobilität von morgen. Die Eröffnungsrede wird Bayern Wirtschaftsminister Martin Zeil übernehmen.

Das Symposium „Smart Grids & Elektromobilität" wird von der Bayern Innovativ GmbH, verantwortlich für das Management der Cluster Automotive und Energietechnik, in enger Zusammenarbeit mit der Siemens AG organisiert und konzipiert. Das Symposium erfährt besondere Unterstützung durch das Bayerische Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Transport.

Christoph Kirsch | idw
Weitere Informationen:
http://www.bayern-innovativ.de/smartgrids2011

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