Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens Healthcare stellt Cios-Familie mobiler C-Bögen vor

20.10.2015

Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie 2015 in Berlin

  • Cios Fusion, Cios Connect und Cios Select bilden gemeinsam mit dem Spitzensystem Cios Alpha eine neue C-Bogen-Familie
  • Cios-Systeme decken die Kundenanforderungen im Bereich mobiler Röntgenbildgebung umfassend ab
  • Über alle C-Arme hinweg hohe Leistungsfähigkeit und Bildqualität

Der Trend innerhalb der Chirurgie geht heute verstärkt in Richtung minimal-invasiver Eingriffe – und Siemens Healthcare stützt diesen Trend mit seinen bildgebenden Systemen. Bereits seit 2013 bietet Siemens mit dem mobilen C-Bogen Cios Alpha ein Bildgebungssystem an, das durch seinen quadratischen Flachdetektor und seine Leistungsfähigkeit chirurgische Eingriffe dieser Art unterstützt.

Neben dem erweiterten Sichtfeld sind die bis in den Submillimeterbereich scharfen Bilder entscheidend, um die Führung der feinen Katheter und Instrumente im Röntgenbild kontrollieren zu können. Auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU, 20. – 23. Oktober 2015) in Berlin präsentiert Siemens nicht nur eine neue Version des Cios Alpha, sondern insgesamt drei zusätzliche C-Bogen-Modelle. Denn mobile C-Bögen sind in den Bereichen Orthopädie und Trauma-Chirurgie als bildgebende Systeme von zentraler Bedeutung.

"Das kompakte Design und die erleichterte Handhabung hat die gesamte C-Bogen-Familie gemeinsam, ebenso eine einheitliche Bedienoberfläche und hohe Leistungsfähigkeit", fasst Francois Nolte, Head Business Line X-Ray Products, die Cios-Eigenschaften zusammen. "Dabei tragen die maximal möglichen Durchleuchtungszeiten, die hohe Wärmekapazität gegen Überhitzung und die hohe Stromstärke der Röntgenröhre zu einer gleichbleibend hohen Bildqualität bei langen Operationen bei, wie beispielsweise bei einer mehrstündigen Herz-OP."

C-Bogen mit Flachdetektor: Cios Fusion

Mit dem neuen Cios Fusion bringt Siemens Healthcare einen C-Bogen auf den Markt, der sich, wie bereits der etablierte Cios Alpha, durch die moderne Flachdetektor-Technologie auszeichnet. Insgesamt ist sein Sichtfeld um ca. 160 Prozent größer als das üblicher Bildverstärker. Mit Cios Fusion wird die Flachdetektor-Technologie im mittleren Preissegment verfügbar. Diese bietet eine verzeichnungsfreie (nicht geometrisch verzerrte) Aufnahme und eine höhere Graustufenauflösung für eine bessere Sichtbarkeit unterschiedlicher anatomischer Strukturen.

Mit zwei unterschiedlichen Detektorgrößen, entweder 30 cm x 30 cm oder 20 cm x 20 cm Zentimeter, kann das Modell je nach Bedarf ausgestattet werden. Ein zusätzlicher Berührungsbildschirm, der direkt am OP-Tisch platziert werden kann, ermöglicht es dem Chirurgen, den C-Bogen aus dem sterilen Arbeitsfeld heraus zu steuern. Dank der von Cios Alpha übernommenen Software-Pakete – wie dem Live Graphical Overlay zur Markierung anatomischer Strukturen bei Kontrastmittel-Untersuchungen, dem Beschneiden von Bildszenen und dem Abspielen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten – können gefäßchirurgische Eingriffe erleichtert werden.

Gefäße besser darstellen mit Cios Connect

Cios Connect nennt sich der zweite neue C-Bogen der Cios-Familie. Er deckt ein besonders breites Anwendungsfeld im mittleren Marktsegment ab. Über die gesamte Nutzungsdauer hinweg zeichnet sich das ausfallarme System mit niedrigen Servicekosten durch ein besonders attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis aus.

Spezielle Software-Optionen zur Gefäßbildgebung ermöglichen es dem Mediziner, mit Cios Connect einzelne Aufnahmen gleichzeitig in subtrahierter Darstellung und Durchleuchtungsdarstellung anzuzeigen, in Kontrast und Knochendarstellung zu optimieren und zur Dokumentation direkt in die Datenbank zu spielen. Außerdem bietet er zur besseren Durchdringung der Anatomie eine gepulste Durchleuchtung im Subtraktionsverfahren.

Damit können Gefäße, beispielsweise bei Stenosen, also Gefäßverengungen, besser dargestellt werden. Zudem werden besonders strahlungsarme pädiatrische Behandlungen durch ein abnehmbares Streustrahlenraster ermöglicht. Bei der Lithotripsie (Steinzertrümmerung) bietet der C-Bogen eine direkte Schnittstelle zur Modularis-Variostar-Urologieplattform von Siemens. Damit können beide Geräte mit einer einzigen Handbedienung gesteuert werden. Mit einem Gewicht von nur 248 Kilogramm zählt Cios Connect zu den besonders leichten Modellen, die eine unkomplizierte Handhabung für das OP-Personal am Tisch gewährleisten.

Cios Select für die klinische Routine

Als drittes neues Familienmitglied präsentiert Siemens Healthcare Cios Select. Dieser ist im Einstiegs-Segment angesetzt und darauf ausgerichtet, als Basisprodukt die Gesundheitsversorgung weltweit durch leichteren Zugang zu chirurgischer Bildgebung zu verbessern. Seine Handhabung ist besonders nutzerfreundlich konzipiert und das System bedarf dank robuster Bauweise keines hohen Wartungsaufwandes. Cios Select erleichtert durch eine Farbkodierung die Kommunikation während einer Operation.

Jede Bewegungsrichtung, in die der C-Bogen gesteuert werden kann, wird dabei durch eine Farbe gekennzeichnet und besitzt Bremshebel, die in eben dieser Farbe markiert sind. Der C-Bogen verfügt wie die gesamte Cios-Familie über den Bildverarbeitungsalgorithmus IDEAL (Intelligent Dose Efficiency Algorithm), der durch kontinuierliche Kontrast- und Helligkeitsanpassungen sowie eine automatische Dosis-Leistungs-Regelung für eine hohe Bildqualität sorgt und Behandlungen bei möglichst niedriger Dosis gewährleistet. Als einziges Gerät in seinem Preissegment besitzt Cios Select außerdem eine Subtraktionsfunktion, mit der Überlagerungen – beispielsweise durch Knochen in der Gefäßbildgebung – ausgeschlossen werden können.

Update für das Spitzensystem Cios Alpha

Ab Januar 2016 soll es zusätzlich zu den drei neuen C-Bögen eine erweiterte Version des Cios Alpha geben. Sie ist mit der überarbeiteten Cios-Software ausgestattet. Ein großes Vorschaubild auf dem Berührungsbildschirm erleichtert es dem OP-Personal, die passenden Bildeinstellungen vorzunehmen. Eine Metallkorrekturfunktion kompensiert auf Knopfdruck Metallanteile im Bild, sodass umliegendes Gewebe kontrastreicher dargestellt wird, beispielsweise bei großen Implantaten. Für Markierungen anatomischer Strukturen kann die Live Graphical Overlay-Funktion nun in allen Betriebsarten unabhängig vom klinischen Einsatzgebiet angewandt werden und ist nicht mehr ausschließlich den Anwendern in der Gefäßchirurgie vorbehalten.


Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 343.000 Beschäftigte.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Die hier genannten Produkte/Funktionen sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinproduktrechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit nicht zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens-Organisation vor Ort erhältlich.


Reference Number: PR2015100038HCDE


Ansprechpartner
Frau Sarah Hermanns
Healthcare
Siemens AG

Henkestr. 127

91052 Erlangen

Tel: +49 (9131) 84-5337

Sarah.Hermanns​@siemens.com

Sarah Hermanns | Siemens Healthcare

Weitere Berichte zu: Bildqualität C-Bogen Fusion Gefäßbildgebung Healthcare Siemens

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau
22.02.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Wunderwelt der Mikroben
22.02.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

22.02.2017 | Medizin Gesundheit

Möglicher Zell-Therapieansatz gegen Zytomegalie

22.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen

22.02.2017 | Geowissenschaften