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Sichere Identitäten, Daten und Dienste: Expertentagung zur IT-Sicherheit an der RUB

20.04.2010
Schutz vor Diebstahl und Missbrauch in der virtuellen Welt

Ob neuer Personalausweis, zukünftige Gesundheitskarte oder Einkauf per Internet: wo sensible Daten übertragen und gespeichert werden, drohen Angriffe, Diebstahl und Missbrauch.

Um die "geschützte" Kommunikation zwischen Bürgern, Ärzten, Behörden und Unternehmen sowie entsprechende Aspekte des Datenschutzes geht es auf der Expertentagung "Sichere Identitäten, Daten und Dienste" am 27. und 28. April 2010 an der Ruhr-Universität Bochum (Veranstaltungszentrum). Die Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet (a-i3) veranstaltet die Tagung in bewährter Kooperation mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

TERMIN: Einladung zum Pressegespräch

Die Veranstalter laden die Medien herzlich ein zu einem

PRESSEGESPRÄCH
am Dienstag, 27. April um 14 Uhr im Veranstaltungszentrum, Saal 2a (Mensagebäude, Ebene 04).
Als Gesprächspartner erwarten Sie:
- Prof. Dr. Georg Borges (RUB), a-i3, Sprecher des Vorstands
- Dr. Hartmut Isselhorst, BSI, Leiter der Abteilung "Sicherheit in Anwendungen, kritischen Infrastrukturen und Netzen"

- Jan Möller, Bundesministerium des Innern (BMI), Referent der Personalausweise und elektronische Identitäten im IT-Stab des BMI

Programm im Internet

Das ausführliche Tagungsprogramm, ein Anmeldeformular sowie alle weiteren Informationen stehen im Internet unter

http://www.a-i3.org

Ausweis, Gesundheitskarte, Einkauf

Angriffe auf Identitäten und Daten im Internet stellen E-Government, E-Business und E-Health vor große Herausforderungen. Eine sichere Kommunikation soll unter anderem der neue Personalausweis ermöglichen, mit dem sich Bürger zum Beispiel bei Wahlen eindeutig via Internet identifizieren können. Die integrierte eID-Funktion soll zudem den Erwerb von Waren und Dienstleistungen per Internet erheblich erleichtern. Die elektronische Gesundheitskarte gewährleistet eine verbesserte Behandlungsqualität, da die persönlichen Daten überall schnell abrufbar sind, wodurch unnötige Doppeluntersuchungen vermieden und Patienten gezielter behandelt werden können.

Fachübergreifender Austausch

Wie aber steht es um den Schutz dieser sensiblen Daten gegen Diebstahl und Missbrauch? Experten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und dem Gesundheitswesen diskutieren zwei Tage lang offene Fragen, potenzielle Risiken und Möglichkeiten der Prävention sowie neue Entwicklungen und Trends des Identitätsdiebstahls und -missbrauchs. Weitere Themen auf dem Programm sind die Sicherheit in "Cloud Computing" (Daten und Programme werden nicht mehr auf dem Rechner des Nutzers, sondern irgendwo im Internet, in der "Wolke" gespeichert) und De-Mail (zum sicheren Austausch rechtsgültiger Dokumente zwischen Bürgern, Behörden und Unternehmen). Ziel der Tagung ist der fachübergreifende Austausch von Wissenschaftlern, Entwicklern und Anwendern.

Die Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet

Unter anderem gegründet vom Juristen Prof. Dr. Georg Borges und dem IT-Sicherheitsexperten Prof. Dr. Jörg Schwenk (beide Ruhr-Universität Bochum) ist die a-i3 eine fachübergreifende Arbeitsgruppe, die das Thema Identitätsschutz und -missbrauch im Internet umfassend angeht. Die Wissenschaftler erforschen und entwickeln Gegenmaßnahmen, zudem klären sie die Öffentlichkeit über Gefahren und Risiken auf. Dazu informiert die a-i3 u. a. über neue und alte Methoden des Identitätsdiebstahls und -missbrauchs, erforscht und dokumentiert künftige Angriffsszenarien und sucht nach technischen und rechtlichen Lösungen.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Georg Borges, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, deutsches und internationales Wirtschaftsrecht, insbesondere IT-Recht, Ruhr-Universität Bochum, Tel: 0234/32-26775, E-Mail: sekretariat@a-i3.org

Redaktion: Jens Wylkop

Dr. Josef König | idw
Weitere Informationen:
http://www.a-i3.org
http://www.ruhr-uni-bochum.de/

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