Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Service Desk in neuen Strukturen

16.12.2008
5. Schweizer Service Desk Forum,
30. bis 31. März 2009 im Mövenpick Hotel, Zürich Regensdorf
Welche Bedeutung dem Service Desk zukommt, macht Mathias Traugott vom IT-Beratungsunternehmen Glenfis deutlich: „Überall sind wir erreichbar: Unsere mobilen Büros befinden sich an den Sandstränden der Karibik, in den Straßenschluchten New Yorks und begleiten uns auf Bergtouren.“

Der Service Desk dagegen befinde sich zwischen vier grauen Wänden und stehe ständig im Fokus der Kostenüberwacher. „Die Anforderungen an ihn sind vielfältig und steigen immer weiter.“ Aktuelle Entwicklungen im Service-Desk-Bereich schildern Mathias Traugott sowie 13 weitere Experten auf dem 5. Schweizer Service Desk Forum, das der Konferenzanbieter IIR Deutschland am 30. und 31. März 2009 in Zürich-Regensdorf veranstaltet.

Das Programm ist abrufbar unter:
www.iir.de/inno-service-ch09


Eine aktuelle Aufgabe für den Service Desk ist die Unterstützung von Migrationsprojekten. Markus Schmied von Sunrise Communications wird Vor- und Nachteile verschiedener Umsetzungsstrategien aufzeigen und schildern, wie Mitarbeiter in die Projekte einbezogen werden können. Zudem klärt er, wie Lastspitzen vorhergesehen und rechtzeitig abgedeckt werden können.

Prozessorientierung ist das Vortragsthema von David Binotto, Leiter IT Personalentwicklung bei den Schweizerischen Bundesbahnen SBB: „Das Produktionsvorgehen in der Informatik orientiert sich immer stärker an standardisierten Prozessen – dies steht im Gegensatz zum eher individuellen Vorgehen eines typischen Informatikers.“ Der demografische Wandel zwinge Unternehmen dazu, beide Welten gewinnbringend zusammenzubringen. Wie das in der Realität geschehen kann, zeigt Binotto in seinem Beitrag.

Ulrike Demelius, Teamleiterin im Service Desk der Universität St. Gallen, beobachtet, dass die technische Seite im Service Desk immer weiter in den Hintergrund tritt, während die Abhängigkeit der Benutzer wächst. „Damit steigt auch die Erwartungshaltung, die Aufgaben ohne großes technisches Wissen erledigen zu können.“ Die neuen Strukturen verlangten ein Umdenken im Service Desk. „In der Theorie hört sich eine verstärkte Orientierung an Geschäftsprozessen sehr einfach an. In der Praxis muss aber die Kundenzufriedenheit erhalten bleiben und Wissen aufgebaut werden. Zudem gilt es, Mitarbeiter auf Veränderungen vorzubereiten.“ Wie diese Herausforderungen bewältigt werden können, wird Ulrike Demelius auf dem Service Desk Forum zeigen.

Weitere Praxisbeiträge steuern das Paul Scherrer Institut, PSP Management, SIX Telekurs Ltd. und Teleperformance Schweiz bei.

Kontakt:
Romy König
Senior-Pressereferentin
IIR Deutschland – ein Geschäftsbereich der Informa Deutschland SE
Westhafenplatz 1
60327 Frankfurt am Main
Tel.:++49 (0)69 / 244 327 - 3391
Fax: ++ 49 (0)69 / 244 327 - 4391
E-Mail: romy.koenig@informa.com

Romy König | IIR Deutschland
Weitere Informationen:
http://www.iir.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE