Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schwerste Knieverletzungen bei Kitesurfern

20.08.2012
Einladung zum 4. Maritimen Symposium der Sportmedizin in Greifswald

Unfallchirurgen der Universitätsmedizin Greifswald und des Sportärztebundes Mecklenburg-Vorpommern veranstalten vom 24. bis 26. August 2012 in Greifswald das 4. Maritime Symposium der Sportmedizin im Universitätswassersportzentrum (Yachtweg 2, s. Programm). Die Fachtagung richtet sich vor allem an Fachärzte, die sich zum Sportmediziner weiterbilden und Sportvereine betreuen möchten. Interessierte Medienvertreter sind recht herzlich eingeladen, die Weiterbildungsveranstaltung zu begleiten.

Unfallchirurgen der Universitätsmedizin Greifswald haben die schwersten Knieverletzungen (Luxationen) der letzten zwei Jahre ausgewertet. Fünf von insgesamt acht Knieluxationen wurden beim Kitesurfen zugefügt. Die vollständige Verrenkung der Kniegelenke, bei der auch teilweise Gefäße und Bänder zerrissen werden, kann zur Amputation des Beines führen. „Die Kniegelenksluxation mit diversen Folgeverletzungen trat eigentlich früher fast ausschließlich bei Verkehrsunfällen auf. Während die Kopfverletzungen durch das Tragen von Schutzhelmen zurückgehen, nehmen die Gelenkschäden zu“, sagte der Tagungsleiter und Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. Jörn Lange.

„Das jahrelange hartnäckige Werben für Kiten mit Schutzhelm hat sich eindeutig ausgezahlt“, betonte der Leiter der Greifswalder Unfall- und Wiederherstellungschirurgie“, Prof. Axel Ekkernkamp. „Der Kopfschutz hat sich durchgesetzt und gilt als cool.“

Das Maritime Symposium hat sich als größter Erfahrungsaustausch zu Entwicklungen in der küstentypischen Sportmedizin etabliert“, unterstrich Coorganisator Dr. Thomas Nowotny, Vorsitzender des Sportärztebundes Mecklenburg-Vorpommern und Chirurg in Anklam und Greifswald. Die dreitägige Konferenz beleuchtet auffällige Verletzungsmuster in Wasser- und Strandsportarten vom Beachvolleyball übers Surfen bis hin zum Segeln und Tauchen. Bereits im letzten Jahr wurde das Fortbildungsspektrum um Freizeit- und Leistungssportler ergänzt, die mit Herz-Kreislauferkrankungen und anderen gesundheitlichen Problemen oder Handicaps auf dem Wasser unterwegs sein und am sportlichen Leben teilhaben möchten. Ausführlich werden in diesem Jahr auch Verletzungsformen beim Judo und Kanu besprochen. Traditionell stehen vor allem am letzten Veranstaltungstag für alle Teilnehmer verschiedene Sporteinheiten auf dem Wasser im Greifswalder Bodden, im Strandbad Eldena oder im Freizeitbad auf dem Programm.

Das vollständige Programm:
http://www.medizin.uni-greifswald.de/fileadmin/user_upload/presse/
veranstaltungen/2012/Maritimes_Symposium_2012.pdf
Wissenschaftliche Leitung:
Dr. Jörn Lange, Universitätsmedizin Greifswald, Tel. 03834-86 22 579 oder joern.lange@uni-greifswald.de

Dr. Thomas Nowotny, Vorsitzender des Sportärztebundes M-V, Tel. 03971-29 34 15 oder nowotny@chirurgie-anklam.de

http://www.sportmedizin-mv.de und
http://www.phil.uni-greifswald.de/hsp/wassersport.html
Universitätsmedizin Greifswald
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Leiter: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Axel Ekkernkamp
Ferdinand-Sauerbruch-Straße/Neubau, 17475 Greifswald
T +49 3834 86-61 01
E traumato@uni-greifswald.de

Constanze Steinke | idw
Weitere Informationen:
http://www.medizin.uni-greifswald.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

nachricht Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen
01.12.2016 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie