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Schweigen ist Silber, Diskutieren ist Gold

26.05.2015

Psychologie-Fachschaften-Konferenz mit 130 Teilnehmern vom 28.-31. Mai an der SRH Hochschule Heidelberg

Wie können die Studierenden ihre Studienbedingungen verbessern? Wie erreichen sie mehr Chancengleichheit in den späteren Berufsbildern? Wie können sie auf die Reform des Psychotherapeutengesetzes Einfluss nehmen?

Diese und weitere brisante Themen diskutieren vom 28. bis zum 31. Mai 130 Psychologie-Studierende aus ganz Deutschland an der SRH Hochschule Heidelberg.

Die Bundesfachschaftentagung der Psychologiestudierenden, genannt PsyFaKo (Psychologen-Fachschaften-Konferenz), tauscht sich in Heidelberg über Hochschul- und Studienkonzepte aus und treibt die Vernetzung der einzelnen Fachschaften voran.

Dabei diskutieren sie in sogenannten Open-Space-Blöcken. Diese Methode der Gruppenmoderation gewährleistet eine innovative und lösungsorientierte Bearbeitung von Themen, welche wiederum die Teilnehmer selbst vorschlagen.

Ein großes Forum räumt die PsyFaKo der umfassenden Reform und Professionalisierung der Psychotherapeuten ein. Während bislang im Anschluss an ein Studium eine mindestens dreijährige Psychotherapieausbildung absolviert werden muss, soll es künftig separate Psychotherapie-Studiengänge geben, die zur Approbation führen – unabhängig von der zu behandelnden Altersspanne und vom psychotherapeutischen Verfahren.

Die unterschiedlichsten Interessenvertreter, Politik und Verbände, diskutieren dieses Thema sehr kontrovers. Auch die Psychologie-Studierenden nehmen dazu Stellung.

Die PsyFaKo stellt eine etablierte Konferenz dar und wird seit 2005 jedes Semester an einer anderen Hochschule ausgetragen. Die Studierenden des eingetragenen, gemeinnützigen Vereins stimmen über den Austragungsort ab. Die SRH-Fachschaftsratssprecherin Lisa Wiesemes, Diplompsychologin und Studentin der Rechtspsychologie, weist auf die Relevanz der Konferenz hin:

„Wir möchten erreichen, dass Studierende staatlicher und privater Hochschulen auf hochschulpolitischer Ebene an einem Strang ziehen. Vor allem aber wollen wir mit unseren Bedürfnissen und Ausbildungsmöglichkeiten verstärkt in den Fokus der psychologischen Dachverbände gelangen und hierdurch unseren Mitwirkungsgrad vergrößern.“

Die Studierenden stehen den Medien gerne auf Anfrage für ein Pressegespräch zur Verfügung, um aktuelle Diskussionsergebnisse und Positionen vorzustellen. Zur Vereinbarung eines Termins wenden Sie sich bitte an janna.vongreiffenstern@hochschule-heidelberg.de.

Weitere Informationen:

http://wp.psyfako.org/
http://www.hochschule-heidelberg.de

Janna von Greiffenstern | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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