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»Schmerzoffensive Deutschland« startet auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag

07.03.2012
Mehr als 2000 Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen und Pflegekräfte treffen sich in der kommenden Woche auf dem 23. Deutschen Schmerz- und Palliativtag. Präsentiert werden neue Erkenntnisse der Schmerzforschung, aber auch neue Ansätze in der Schmerztherapie und Patientenversorgung.

»Schmerzoffensive Deutschland« – unter diesem Motto startet die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie ein Programm, um die Schmerzmedizin endlich als Fachgebiet in der Medizin fest zu etablieren.

Obwohl 12 - 15 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen leiden und davon vier bis fünf Millionen stark beeinträchtigt sind, ist die Schmerzmedizin noch immer ein Randgebiet der Medizin. Dabei ließen sich in den Gesundheits- und Sozialsystemen Ressourcen schonen, würden Wissen und Strategien der Schmerzmedizin nur konsequent in der Medizinerausbildung vermittelt und erfolgreiche Konzepte der integrierten Versorgung flächendeckend umgesetzt.

Programmstart ist auf dem 23. Deutschen Schmerz- und Palliativtag, der vom 14. bis 17. März 2012 in Frankfurt/Main mit über 2000 Teilnehmern stattfindet.

Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung ist die Entwicklung von Praxis-Leitlinien zur Behandlung verschiedener Schmerzformen. Erstmals präsentiert werden auch neue Praxis-Fragebögen für Ärzte und Patienten, welche die Therapie individualisieren und erleichtern sollen.

Zur Tagung selbst und zu zwei Pressekonferenzen am 14. und 16. März sind Medienvertreter herzlich eingeladen.

Am Donnerstag, den 15. März stehen Experten in Telefonkonferenzen zu verschiedenen Themen Rede und Antwort.

PROGRAMM DER PRESSETERMINE

AUFTAKT-PRESSEKONFERENZ
Mittwoch, 14. März 2012, 11:00 Uhr · Raum „Kontakt“
Congress Center Messe · Ebene C1
Schmerzoffensive Deutschland
- Studie: Patientenbedürfnisse und Versorgungsrealität
- Schmerzmedizin etablieren
- Kongress-Highlights
Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe
Schmerzzentrum DGS Göppingen, Präsident der
Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.
Tagungspräsident
Die neuen Praxis-Leitlinien und Praxis-Fragebögen der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie
- Stand der Leitlinienarbeit
- Praxis-Fragebögen »Entzündungsschmerz«, »Durchbruch-schmerz« und »Muskelschmerz«
PD Dr. med. Michael A. Überall, Nürnberg
Vizepräsident der DGS
- Praxis-Leitlinie Tumorschmerz
Dr. med. Dipl. Psych. Johannes Horlemann, Kevelaer
Vizepräsident der DGS
ab 12:00 Uhr: Praxis-Leitlinie konkret (Fachpresse)
- Der Prototyp: Das Leitlinien-Modul Muskelrelaxanzien bei Kreuzschmerzen
TELEFON-KONFERENZEN
Donnerstag, 15. März 2012
Einwahlnummer: 0180 3 66 55 11 Code: 231503
10:00 - 10:20 Uhr
Schmerz und Sport – Sport und Schmerz
Dr. med. Michael Küster, Bonn-Bad Godesberg
10:30 - 10:50 Uhr
Schmerztherapie im Alter:
Vergiften wir die alten Menschen?
Dr. med. Oliver Emrich, Ludwigshafen
11:00 - 11:20 Uhr
Chronische Bauchschmerzen
Dr. med. Günther Bittel, Duisburg
PRESSEKONFERENZ
Freitag, 16. März 2012, 11:00 Uhr · Raum „Kontakt“
Congress Center Messe · Ebene C1
Herz und Schmerz bei Fibromyalgie
Vegetative Regulation und Schmerzkontrolle
Prof. Dr. rer. soc. Dipl.-Psych. Kati Thieme
Institut für Medizinische Psychologie
Philipps Universität Marburg
Neue Erkenntnisse über Kopfschmerzen
- Chronische Migräne – es gibt sie doch.
Dr. med. Astrid Gendolla, Essen
- Spannungskopfschmerzen und Kopfschmerzen bei (Ver)spannungen
Prof. Dr. med. Hartmut Göbel, Kiel
PRESSEKONTAKT
Barbara Ritzert · ProScience Communications GmbH
Tel: 08157 9397-0
ritzert@proscience-com.de
Pressestelle während der Tagung
Raum „Klausur“ · Ebene C1 · Congress Center Messe Frankfurt
Ludwig-Erhard-Anlage 1 · 60327 Frankfurt/ Main
Tel: 069 7575-73101 · info@proscience-com.de

Barbara Ritzert | idw
Weitere Informationen:
http://www.schmerz-und-palliativtag.de/

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