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Schlaue Autos für sicheres Fahren - Fortschritt bei Fahrerassistenzsystemen im Sprint-Modus

11.05.2017

Es ist kein langer Weg mehr vom assistierten zum vollautonomen Fahren. Die Fortschritte bei Fahrerassistenzsystemen, die neben Entlastung und Komfort auch zu mehr Sicherheit führen sollen, geben gewaltig Gas. Alle OEMs arbeiten mit Hochdruck an dieser Technologie. Entscheidende Aspekte des vernetzten bzw. vollautomatisierten Fahren sind neben der technischen Entwicklung immer leistungsfähigerer Hard- und Software auch rechtliche und politische Rahmenbedingungen. Das vom Cluster Automotive am 18. Mai 2017 konzipierte 14. Kooperationsforum Fahrerassistenzsysteme widmet sich den damit einhergehenden Herausforderungen und Perspektiven, denen sich die Automobilbranche stellen muss.

Rund 90 % aller Verkehrsunfälle sind auf Fehler des Fahrers zurück zu führen. Fahrerassistenzsysteme sollen diese Zahlen weiter signifikant reduzieren. Voraussetzung ist hier eine neue „digitale“ Aufgabenverteilung zwischen Fahrer und dem intelligenten Fahrzeug.

„Autonomes Fahren bietet ein enormes Lösungspotenzial bei Fragestellungen globaler Entwicklungstrends“, so Dr. Andreas Böhm, Leiter Automotive bei der Bayern Innovativ GmbH und verantwortlich für das Kooperationsforum.

Experten aus Industrie und Forschung u.a. BMW, CMore, Fraunhofer IAIS, MAGNA ELECTRONICS, HS Kempten, Hogan Lovells International LLP, TU Darmstadt oder des Zentrum Digitalisierung.Bayern belegen dies mit der Darstellung zukünftiger Sensortechnologien, Objekterkennung, Deep Learning oder Cyber Security sowie mit einem Einblick in nationale und internationale Forschungsprojekte.

Darüber hinaus werden u. a. die Themen Funktionale Sicherheit wie auch rechtliche Rahmenbedingungen sowie als Querschnittsthema das automatisierte Fahren in der Industrie 4.0 ebenso adressiert wie Aspekte der Förderung.

Das Forum ist über die Jahre zu einer bedeutenden Plattform im Bereich der Fahrerassistenzsysteme geworden. Es bietet praxisnahe Informationen über aktuelle Trends sowie zahlreiche Chancen für neue Kooperationen.

Rund 40 Prozent der Teilnehmer kommen erfahrungsgemäß aus den Bereichen der OEMs, Tier 1 und Tier 2, weitere 23 Prozent aus der Wissenschaft und rund 20 Prozent aus dem Bereich Ingenieur-Entwicklung. „Eine höchst erfolgversprechende Zusammensetzung für unsere Zielgruppe der lösungs- und kooperationssuchenden ´Vordenker` dieser Thematik“, so Böhm.

Das etablierte Kooperationsforum findet im Rahmen der SafetyWeek statt. Es bietet zusammen mit der Fachausstellung SafetyExpo und dem Abendevent SafetyXchange eine ideale Möglichkeit zur Information sowie zur Initiierung neuer Kooperationen für vernetztes Arbeiten im Umfeld von passiver und aktiver Sicherheit.

Das Programm, Anmeldemöglichkeit und weitere Informationen im Internet unter: http://bayern-innovativ.de/fahrerassistenz2017

Weitere Informationen:

http://bayern-innovativ.de/fahrerassistenz2017

Nicola Socha | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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