Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sauerstoff hoch drei für sichere Lebensmittel

13.09.2011
Experten diskutieren in Bremerhaven über Desinfektion mit Ozon

Wie kann Ozon effektiv zur Desinfektion von Oberflächen oder Lebensmitteln eingesetzt werden? Im Rahmen des sechsten Ozon-Workshops lädt das ttz Bremerhaven am 27. Oktober 2011 zum Wissens- und Erfahrungsaustausch ein. Erwartet werden Vertreter aus Wissenschaft, Forschung, Lebensmittelindustrie, Anlagenbau, Landwirtschaft und Politik.

Hochwertige, keimfreie und ökologisch einwandfreie Produkte herzustellen - das ist für Lebensmittelproduzenten und deren Zulieferer eine große Herausforderung. Die Desinfektion von Oberflächen und Lebensmitteln mit dem reaktionsfreudigen Ozon stellt in diesem Zusammenhang einen interessanten Weg zur umweltschonenden Qualitätssicherung dar. Der vom ttz Bremerhaven initiierte Workshop „Einsatz von Ozon zur Desinfektion in der Lebensmittelindustrie“ zeigt am 27. Oktober 2011 in Bremerhaven Wege auf, wie das Molekül nutzbar und eine optimale Produktqualität erreicht werden kann. Von 9:30 Uhr bis 16:00 Uhr wird über innovative Verfahren und Erfahrungen beim Einsatz von Ozon als Desinfektionsmittel diskutiert.

Aufgrund seiner starken Desinfektionswirkung ist Ozon, eine Erscheinungsform von Sauerstoff, bei korrekter Anwendung für eine schadstofffreie Desinfektion von Oberflächen und Lebensmitteln prädestiniert. Bei Kontakt mit Mikroorganismen oxidiert Ozon die Zellmembran von Bakterien, Viren, Pilzen, Sporen und Einzellern und leitet damit ihre Zerstörung ein. Als Reaktionsprodukt bleibt lediglich Sauerstoff zurück. Im Gegensatz zu umweltschädlichen Chemikalien, die üblicherweise in der Industrie eingesetzt werden, bleiben vom Ozon keine gefährlichen Rückstände an den Maschinen oder den Lebensmittelprodukten zurück.

Darüber hinaus bestehen weitere Vorteile: Weil bei der Desinfektion mit Ozon keine Rückstände bleiben, wird das Nachspülen der zu desinfizierenden Fläche mit Klarwasser, was bei herkömmlichen Desinfektionsverfahren nötig ist, überflüssig. So werden Wasser und Kosten gespart und darüber hinaus die Umwelt entlastet. Daher ist die Desinfektion mit Ozon in der Lebensmittel-Branche zukunftsweisend. Das ttz Bremerhaven möchte mit der Tagung die Entwicklung Ozon-basierter Desinfektionsverfahren fördern.

Ansprechpartnerin für fachliche und organisatorische Rückfragen ist die verantwortliche Projektleiterin Birte Ostwald (Tel.: +49 (0)471 9448 703, Fax: +49 (0)471 9448 722, Email: bostwald@ttz-bremerhaven.de). Die Teilnahmegebühr beträgt 290 Euro.

Das ttz Bremerhaven ist ein Forschungsdienstleister und betreibt anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung. Unter dem Dach des ttz Bremerhaven arbeitet ein internationales Experten-Team in den Bereichen Lebensmittel, Umwelt und Gesundheit.

Kontakt:
Christian Colmer
Leiter Kommunikation und Medien
ttz Bremerhaven
Fischkai 1
D-27572 Bremerhaven (Germany)
Phone: +49 (0)471 48 32 -124
FAX: +49 (0)471 48 32 - 129
ccolmer@ttz-bremerhaven.de

Christian Colmer | idw
Weitere Informationen:
http://www.ttz-bremerhaven.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

nachricht Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen
01.12.2016 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie