Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sauberes Wasser im Zeichen des Klimawandels – ein Menschenrecht?

01.09.2011
GLOWA Jordan River Konferenz - Limassol, Zypern 05.-08.09.2011

In vielen Ländern dieser Erde ist Wasser nicht so leicht verfügbar wie bei uns. Auch entlang des Flusses Jordan ist die natürliche Ressource Wasser ein kostbares Gut.

Vor dem Hintergrund des Klimawandels haben über hundert Wissenschaftler aus Deutschland, Israel, Jordanien und Palästina gemeinsam zur nachhaltigen Wassernutzung geforscht. In zehnjähriger Arbeit ist es den Wissenschaftlern des GLOWA Jordan River Projektes gelungen, eine Atmosphäre von gegenseitigem Vertrauen, echter Zusammenarbeit und sogar Freundschaft zu schaffen.

Gemeinsam mit den Akteuren aus den zuständigen Ministerien und Forschungseinrichtungen der drei Partnerländer Israel, Jordanien und Palästina ist so eine unabdingbare Grundlage für eine nachhaltige Wassernutzung in dieser politisch sensiblen Region entstanden. Dieser Erfolg wird beispielsweise durch die Entwicklung einer erstmalig für alle zugänglichen, grenzüberschreitenden Datenbank zu Land- und Wassernutzung sichtbar.

Aktuelle Studien gehen davon aus, dass die Verteilung von Wasser im Einzugsgebiet des Jordans auch in Zukunft durch die erwarteten klimatischen Veränderungen problematisch sein wird. So haben die GLOWA-Wissenschaftler ein Entscheidungs-Unterstützungssystem (WEAP - Water Evaluation and Planning Tool) entwickelt und dieses Instrument in der Region implementiert, um damit optimale Handlungsoptionen zu ermöglichen. Die regionalen Entscheidungsträger wie das jordanische Ministry of Water and Irrigation und die zuständige palästinensische Behörde (Palaestinean Water Authority) sowie die israelische Water Authority werden dadurch in die Lage versetzt, das Wasser der Region möglichst effektiv zu verteilen und zu nutzen. Durch WEAP wird darüber hinaus das Potential von Methoden zusätzlicher Wassergewinnung wie bspw. „Rainwater-Harvesting“ aufgezeigt.

Nach dieser langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit werden die Wissenschaftler des GLOWA Jordan River Projektes und die beteiligten Behörden, Unternehmen und Nichtregierungs-Organisationen (NGOs) die Ergebnisse auf der Konferenz vorstellen und diskutieren.

Kontakt:

Marina Rižovski-Jansen
Projektträger
im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Umwelt, Kultur, Nachhaltigkeit
Tel.: 0228 3821-1569
Mobil: 0178-8128975
marina.rizovski-jansen@dlr.de
http://www.pt-dlr.de
http://www.pt-dlr-klimaundumwelt.de
Uta von Witsch
Projektträger
im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Umwelt, Kultur, Nachhaltigkeit
Tel.: 0228 3821-1573
uta.von-Witsch@dlr.de

Petra Richter | idw
Weitere Informationen:
http://www.glowa-jordan-river.de/Conference/HomePage
http://www.pt-dlr.de
http://www.pt-dlr-klimaundumwelt.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018
21.02.2018 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen
21.02.2018 | Deutsche Leberstiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert

21.02.2018 | Messenachrichten

Mit grüner Chemie gegen Malaria

21.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro

21.02.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics