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Satt, aber unglücklich? Faktoren der Lebensqualität im Alter

15.05.2013
Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2013 – Die demografische Chance diskutieren Experten über Faktoren der Lebensqualität im Alter. Die Podiumsdiskussion der Veranstaltungsreihe „Geisteswissenschaft im Dialog“ findet am 27. Mai 2013 ab 19 Uhr im Plenarsaal der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, statt.

Der demografische Wandel hat weitreichende Auswirkungen auf die Zufriedenheit, die Lebensqualität und somit auf das subjektive Wohlbefinden eines jeden Einzelnen. Dank des medizinischen und technischen Fortschritts steigt die Lebenserwartung immer weiter. So stellt sich die Frage, wie wir unsere bestehenden Strukturen anpassen können, damit wir auch im hohen Alter aktiv an der Gesellschaft teilhaben können.

Garantiert uns die Wohlstands- und Überflussgesellschaft mit ihren zahlreichen Wahlmöglichkeiten ein glückliches Leben – oder bleiben wichtige Faktoren unberücksichtigt? Neben dem Wohlstand werden künftig auch Themen wie Barrierefreiheit, Miteinander der Generationen und medizinische Versorgung im Alter eine immer wichtigere Rolle für die Zufriedenheit jedes Einzelnen spielen. Gleichzeitig ist das Fundament dieses Wohlstandes durch das mögliche Scheitern des Generationenvertrages bedroht. Es müssen daher Strategien entwickelt werden, die allen Generationen gerecht werden. So müssen in der öffentlichen Diskussion Fragen hinsichtlich der Erwerbstätigkeit, des sich wandelnden Konsumverhaltens, der politischen Partizipation sowie der Generationengerechtigkeit miteinbezogen werden.

Welche Handlungskonzepte sind dabei notwendig, um sich den neuen Bedürfnissen einer alternden Gesellschaft anzupassen? Und welche Erkenntnisse der Glücksforschung können uns bei der Steigerung der Lebenszufriedenheit und dem subjektiven Glücksempfinden helfen? Inwieweit verändert der demografische Wandel Strukturen in der Wirtschaft und in der Kultur?

Über diese Fragen diskutieren Prof. Dr. Gisela Trommsdorff, Professorin für Entwicklungspsychologie und Kulturvergleich an der Universität Konstanz, der Wissenschaftsautor Dr. Stefan Klein sowie Prof. Dr. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel, Lehrstuhlinhaber für Volkswirtschaftslehre an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg und Dr. Andreas Mergenthaler vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung. Es moderiert die Journalistin Doris Maull (SWR).

Im Anschluss an die Veranstaltung lädt „Geisteswissenschaft im Dialog“ herzlich zu einem Umtrunk ein. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung bei Herrn Joachim Turré unter turre@maxweberstiftung.de wird gebeten. Mehr Informationen zur Podiumsdiskussion und zu den Referenten finden Sie auf www.geisteswissenschaft-im-dialog.de.

Veranstaltungsort:
Akademie der Wissenschaften und der Literatur
Geschwister-Scholl-Straße
55131 Mainz

Hintergrund
Geisteswissenschaft im Dialog ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften. Schirmherrin ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka.
Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland ist eine bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften und forscht dezentral. Derzeit unterhält sie zehn Institute mit Standorten in Beirut, Istanbul, Kairo, London, Moskau, Paris, Rom, Tokio, Warschau und Washington. Mit ihren weltweit tätigen Instituten leistet die Max Weber Stiftung einen wesentlichen Beitrag zur Verständigung und Vernetzung zwischen Deutschland und den Gastländern bzw. -regionen. Indem sie sowohl den Dialog der Fachkulturen fördert als auch Beschäftigte aus verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammenbringt, verstärkt sie die Internationalisierung der Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften.

Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist die Dachorganisation von acht Wissenschaftsakademien. Sie vereint mehr als 1.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, die zu den national und international herausragenden Vertretern ihrer Disziplinen gehören. Gemeinsam engagieren sie sich für wissenschaftlichen Austausch, exzellente Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften koordiniert mit dem Akademienprogramm das größte geistes- und kulturwissenschaftliche Forschungsprogramm der Bundesrepublik Deutschland.

Die 1949 gegründete Akademie der Wissenschaften und der Literatur vereint als einzige Wissenschaftsakademie in Deutschland Wissenschaftler, Schriftsteller und seit 2009 auch Musiker in ihren drei Klassen unter einem Dach. Ihre Ordentlichen Mitglieder werden aus dem gesamten Bundesgebiet gewählt. Forschungsschwerpunkte der Akademie sind im geisteswissenschaftlichen Bereich vor allem umfangreiche Editions- und Wörterbuchprojekte, die Erstellung von Lexika sowie Dokumentationen. Im naturwissenschaftlichen Bereich dominieren langjährige Beobachtungen auf den Gebieten der Viren- und der Klimaforschung sowie der biologischen Grundlagenforschung. Darüber hinaus koordiniert die Akademie in Mainz zahlreiche große Gesamtausgaben bedeutender Komponisten.

Im Wissenschaftsjahr 2013 – Die demografische Chance stehen drei Handlungsfelder im Mittelpunkt: Wir leben länger. Wir werden weniger. Wir werden vielfältiger. Das Wissenschaftsjahr macht Forschung und Wissenschaft erlebbar und fördert die gesellschaftliche Debatte über Herausforderungen und Chancen des demografischen Wandels.

Katharina Freund | idw
Weitere Informationen:
http://www.demografische-chance.de
http://www.geisteswissenschaft-im-dialog.de

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