Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sanierungsstau bei kommunalen Gebäuden beseitigen

23.02.2012
Contracting-Kongress am 16. Mai in Stuttgart

Umweltminister Franz Untersteller eröffnet Kongress der Landesenergieagentur KEA. Contracting „lohnendes Instrument“ für energetische Sanierungen.

Die Sanierungsrate von öffentlichen Liegenschaften kann auch ohne eigene kommunale Investitionen deutlich gesteigert werden. Das zeigt am 16. Mai der 6. Contracting-Kongress in Stuttgart im Forum der Handwerkskammer. Bei Contractingvorhaben realisieren private Unternehmen die Sanierung und werden über die eingesparten Energiekosten entlohnt. Die Kommunen erhalten energetisch modernisierte Gebäude mit einem deutlich effizienteren Anlagenbetrieb und das, ohne den eigenen Haushalt zu belasten. Der Kongress wendet sich an Bauverwaltungen und kommunale Unternehmen.

Veranstalter ist die Landesenergieagentur KEA. Eröffnet wird der Kongress von Umweltminister Franz Untersteller. Nähere Informationen gibt es unter www.kea-bw.de/events.

„Immer mehr Kommunen nutzen Contractingmodelle für ihre Rathäuser und Schulen“, sagt KEA-Geschäftsführer Dr. Volker Kienzlen. „Es ist ein lohnendes Instrument, umfassend energetisch zu sanieren, ohne die Investitionslast tragen zu müssen. Zudem hat die Kommune einen kompetenten Partner zur Seite, der sich um einen effizienten Betrieb der Anlagen kümmert.“

Das Prinzip bei Contractingvorhaben: Privatunternehmen übernehmen die Finanzierung, Planung und Durchführung von Sanierungsmaßnahmen an kommunalen Gebäuden. Zudem kümmern sie sich um die laufende Optimierung der Anlagen und warten diese. Die Unternehmen geben eine Einspargarantie ab und tragen dabei das finanzielle Risiko: Sie erhalten nur die tatsächlich eingesparten Energiekosten zur Refinanzierung ihrer Ausgaben.

Die Kommunen profitieren von modernisierten, klimaschonenden Heizungs-, Lüftungs- und Beleuchtungsanlagen und müssen sich nicht um die Sanierung und die anschließende Wartung der Anlagen kümmern. Es sind meistens keine eigenen Investitionen nötig. Mit Abnahme gehen die technischen Anlagen in das Eigentum der Kommune über. Die Verträge laufen üblicherweise zehn bis 15 Jahre. Je nach Vertrag erhalten die Kommunen bereits während der Vertragslaufzeit einen Anteil der Einsparungen. Die Einsparungen werden mit dem Energiepreis zum Zeitpunkt der Ausschreibung bewertet, so dass bei steigenden Energiepreisen die Kommune nochmals spart.

Unterstützung bekommen Kommunen von der KEA. Die Landesenergieagentur begleitet die Kommunen bei ihrem Vorhaben von der ersten Potenzialanalyse über die Contracting-Ausschreibung bis hin zum Vergabeverfahren und der Abrechnungsprüfung.

Das Programm des 6. Contracting-Kongresses besteht aus vier Vorträgen und zwei eineinhalbstündigen Workshops. Vorgestellt werden drei Contractingbeispiele aus dem Südwesten. Im Fokus stehen außerdem: der Ablauf von Contractingprojekten sowie die Wirtschaftlichkeit und vergaberechtliche Fragen. Kongressbeginn ist um 9:30 Uhr, Ende um 16:30 Uhr. Mitveranstalter sind der Handwerkstag, der Städtetag, der Gemeindetag, der Landkreistag und die Ingenieurkammer aus dem Land Baden-Württemberg.

Veranstaltung: 6. Contracting-Kongress
Datum: 16. Mai 2012
Ort: Stuttgart, Forum der Handwerkskammer Region Stuttgart
Programm: Funktionsweise Energieeinspar-Contracting, Planung und Umsetzung, gelungene Beispiele aus dem Südwesten
Zielgruppe: Vertreter öffentlicher Verwaltungen und kommunaler Unternehmen
Veranstalter: KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg
Mitveranstalter: Baden-Württembergischer Handwerkstag, Städtetag Baden-Württemberg, Gemeindetag Baden-Württemberg, Landkreistag Baden-Württemberg, Ingenieurkammer Baden-Württemberg
Anmeldung: www.kea-bw.de/events
Kosten: Für Vertreter öffentlicher Verwaltungen kostenfrei. Alle anderen Teilnehmer bezahlen 100 € zzgl. MwSt.
Über die KEA
Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH ist die Energieagentur des Landes. Aufgabe der KEA ist die aktive Mitwirkung an der Klimaschutzpolitik in Baden-Württemberg: Sie berät Ministerien, Kommunen, kleine und mittelständische Unternehmen sowie kirchliche Einrichtungen bei Energieeinsparung, rationeller Energieverwendung und der Nutzung erneuerbarer Energien. Mehrheitsgesellschafter ist das Land Baden-Württemberg. Der Sitz der KEA ist in Karlsruhe.
Ansprechpartner Pressearbeit
Axel Vartmann, PR-Agentur Solar Consulting GmbH,
Solar Info Center, Emmy-Noether-Straße 2, 79110 Freiburg,
Tel. +49/761/38 09 68-23, Fax +49/761/38 09 68-11,
vartmann@solar-consulting.de, www.solar-consulting.de
Ansprechpartnerin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit KEA
Leonie Kapitel, KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH,
Kaiserstraße 94a, 76133 Karlsruhe,
Tel. +49/721/984 71-28, Fax +49/721/984 71-20,
leonie.kapitel@kea-bw.de

Axel Vartmann | Solar Consulting GmbH
Weitere Informationen:
http://www.kea-bw.de
http://www.solar-consulting.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen
23.08.2017 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Logistikmanagement-Konferenz 2017
23.08.2017 | Universität Stuttgart

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Spot auf die Maschinerie des Lebens

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die Sonne: Motor des Erdklimas

23.08.2017 | Physik Astronomie

Entfesselte Magnetkraft

23.08.2017 | Physik Astronomie