Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

RUB richtet weltweit größte Kryptologie-Tagung aus: "Eurocrypt" mit rund 450 Experten aus aller Welt

06.04.2009
Um aktuelle Trends und Entwicklungen der Kryptologie geht es auf der weltweit größten Fachkonferenz "Eurocrypt 2009" vom 26. bis 30. April, die das Horst Görtz Institut für Sicherheit in der Informationstechnik (HGI) der Ruhr-Universität in Köln ausrichtet. Mit rund 450 erwarteten Teilnehmern ist es die größte Eurocrypt seit fast zehn Jahren.
RUB richtet weltweit größte Kryptologie-Tagung aus
Ehre und Auszeichnung für Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit
2009 in Köln: "Eurocrypt" mit rund 450 Experten aus aller Welt
Ob sicher mit dem Handy telefonieren, Geld am Automaten abheben oder das Auto mittels Fernbedienung öffnen - hinter diesen Dingen steckt die Kryptologie, die Lehre vom Verschlüsseln und Verbergen, um Transaktionen sicher zu machen: Lauscher sind chancenlos am Handy, Betrüger am Geldautomaten und Diebe am Auto, wenn die zugehörigen kryptographischen Verfahren korrekt verwendet werden und auf dem neuesten Stand sind. Um aktuelle Trends und Entwicklungen der Kryptologie geht es auf der weltweit größten Fachkonferenz "Eurocrypt 2009" vom 26. bis 30. April, die das Horst Görtz Institut für Sicherheit in der Informationstechnik (HGI) der Ruhr-Universität in Köln ausrichtet. Mit rund 450 erwarteten Teilnehmern ist es die größte Eurocrypt seit fast zehn Jahren.

Programm im Internet

Ausführliche Informationen über die Konferenz und das Programm stehen im Internet unter http://www.iacr.org/conferences/eurocrypt2009/

Kryptologie: Ein globales Thema

"Es ist eine Auszeichnung und große Ehre für unser Institut, diese Tagung auf die Beine zu stellen", sagt Prof. Dr. Jörg Schwenk, Direktor des HGI. "Die hohe Nachfrage aus aller Welt spricht sowohl für die Aktualität des Themas als auch für Deutschland als Konferenzort." Den Ort wählt die Weltvereinigung der Kryptologen, die International Association of Cryptographic Research (IACR), unter mehreren Bewerbern jedes Jahr aus. Die Teilnehmer der Konferenz kommen unter anderem aus Brasilien, China, Türkei, Russland, Australien und aus den USA.

Große Beteiligung des Nachwuchses

"Wir freuen uns vor allem über die Teilnahme von vielen jungen Forscherinnen und Forschern - etwa ein Drittel ist unter 30 Jahren", sagt der Bochumer Kryptologe Prof. Dr. Alexander May, Hauptverantwortlicher für die Tagung. Dies werde auch durch die Vergabe von Stipendien an Studierende der Ruhr-Universität (Studiengang IT-Sicherheit) sowie Promovierende aus der ganzen Welt unterstützt. Insbesondere Teilnehmer aus Schwellen- und Entwicklungsländern erhielten neben der Registrierungsgebühr auch die Hotelkosten erstattet.

Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit

Im Jahr 1999 gründete die Ruhr-Universität Bochum eurobits, das europäische Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit, unterstützt durch großzügige Spenden von Dr.-Ing. e.h. Horst Görtz. Es ist eines der größten Public-Private-Partnerships in diesem Fachgebiet in Europa. In eurobits sind zwei führende Forschungsinstitute, darunter das HGI, und vier Unternehmen im Bereich der IT-Sicherheit zusammengeschlossen.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Alexander May, HGI, Lehrstuhl für Kryptologie und IT-Sicherheit, Dr. Christopher Wolf, HGI, Tel. 0234/32-27722, E-Mail: christopher.wolf@rub.de

Redaktion: Jens Wylkop

Dr. Josef König | idw
Weitere Informationen:
http://www.rub.de/hgi
http://www.iacr.org/conferences/eurocrypt2009/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni
24.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet
24.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten